Kapfenberg - LASK 2:2 (1:1). - Jede Menge Verletzte und Kranke hüben und drüben (beim LASK saß sogar Trainer Zellhofer krank auf der Bank) - von den Ausfällen her stand's bei Anpfiff unentschieden. Am Feld dann aber nur zwei Minuten lang. Nach 15 Sekunden (!) vergab Alar nach Pass von Gregoritsch jun. die Chance auf das 1:0, nach 2:05 Minuten stand es 0:1! Nach einem Sobkova-Corner brachte Mayrleb die sieben Spiele sieglosen Linzer in Führung.
1:0 hatten sie auch beim letzten Spiel in Kapfenberg geführt. Damals fiel der Ausgleich sieben Minuten später, am Samstag hat es elf Minuten gedauert, bis der "kleine Gregoritsch" einen Kocin-Freistoß per Kopf versenkte. Glück dann für die "Falken", dass Referee Dintar ein Tor von Kogler aberkannte, der ganz klar nicht im Abseits stand (25.). Bei Elsnegs Abseitstor fünf Minuten später lag er dann (leider) richtig. Und beim dritten aberkannten Tor sah der Assistent dann Mayrleb, der einen Sobkova-Schuss über die Linie drückte (40.), im Abseits - fragwürdige Entscheidung.
Deni Alar mit "Jubiläumstreffer"
Deni Alar (Bild) vergab dann vor der Pause (44.) mit einem Kopfball noch die Chance aufs "reguläre" 2:1 - das ihm dann sechs Minuten nach dem Wechsel gelang, als er Chinchilla stehen (und alt aussehen) ließ und den Ball an Mandl-Ersatz Pervan vorbei zu seinem "Jubiläumstor" (dem zehnten dieser Saison) ins Netz schob. Gregoritsch, der nach einem Kocin-Stanglpass den Ball nicht richtig traf (53.) und Elsneg, der die Kugel allein vor Pervan verstolperte (59.), hätten den Sack zumachen können. Taten sie aber nicht - und so kam's, wie es so oft kommt, wenn man seine Chancen nicht nützt.
Praktisch aus dem Nichts fiel das 2:2. Nach einem Eckball, und einem Kopfball von Kogler lenkte Kocin den Ball unglücklich an die Latte, Chinchilla stand goldrichtig und staubte zum zweiten Punkt in der Zellhofer-Ära ab. "Insgesamt gerecht", musste Alar zugeben, Trainer Gregoritsch ärgerte sich aber doch ein wenig: "Ein Super-Herbst, aber wir haben heute die Chancen nicht genutzt und dumme Tore kassiert."
von Georg Kallinger, "Steirerkrone"
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