2:2 gegen LASK

KSV verabschiedet sich mit Remis in die Winterpause

Steiermark
11.12.2010 20:42
Tagsüber Schneefall, am Abend Regen - nicht gerade optimale Voraussetzungen für eine Gala der Kapfenberger im letzten Saison-Heimspiel. Und auch "Lieblingsgegner" LASK spielte bei dieser Gala nicht recht mit. Der Prügelknabe der Liga machte den "Falken" am Samstag das Leben ziemlich schwer und holte nach schneller 1:0-Führung mit einem 2:2 den zweiten Punkt in der Zellhofer-Ära.

Kapfenberg - LASK 2:2 (1:1). - Jede Menge Verletzte und Kranke hüben und drüben (beim LASK saß sogar Trainer Zellhofer krank auf der Bank) - von den Ausfällen her stand's bei Anpfiff unentschieden. Am Feld dann aber nur zwei Minuten lang. Nach 15 Sekunden (!) vergab Alar nach Pass von Gregoritsch jun. die Chance auf das 1:0, nach 2:05 Minuten stand es 0:1! Nach einem Sobkova-Corner brachte Mayrleb die sieben Spiele sieglosen Linzer in Führung.

1:0 hatten sie auch beim letzten Spiel in Kapfenberg geführt. Damals fiel der Ausgleich sieben Minuten später, am Samstag hat es elf Minuten gedauert, bis der "kleine Gregoritsch" einen Kocin-Freistoß per Kopf versenkte. Glück dann für die "Falken", dass Referee Dintar ein Tor von Kogler aberkannte, der ganz klar nicht im Abseits stand (25.). Bei Elsnegs Abseitstor fünf Minuten später lag er dann (leider) richtig. Und beim dritten aberkannten Tor sah der Assistent dann Mayrleb, der einen Sobkova-Schuss über die Linie drückte (40.), im Abseits - fragwürdige Entscheidung.

Deni Alar mit "Jubiläumstreffer"
Deni Alar (Bild) vergab dann vor der Pause (44.) mit einem Kopfball noch die Chance aufs "reguläre" 2:1 - das ihm dann sechs Minuten nach dem Wechsel gelang, als er Chinchilla stehen (und alt aussehen) ließ und den Ball an Mandl-Ersatz Pervan vorbei zu seinem "Jubiläumstor" (dem zehnten dieser Saison) ins Netz schob. Gregoritsch, der nach einem Kocin-Stanglpass den Ball nicht richtig traf (53.) und Elsneg, der die Kugel allein vor Pervan verstolperte (59.), hätten den Sack zumachen können. Taten sie aber nicht - und so kam's, wie es so oft kommt, wenn man seine Chancen nicht nützt.

Praktisch aus dem Nichts fiel das 2:2. Nach einem Eckball, und einem Kopfball von Kogler lenkte Kocin den Ball unglücklich an die Latte, Chinchilla stand goldrichtig und staubte zum zweiten Punkt in der Zellhofer-Ära ab. "Insgesamt gerecht", musste Alar zugeben, Trainer Gregoritsch ärgerte sich aber doch ein wenig: "Ein Super-Herbst, aber wir haben heute die Chancen nicht genutzt und dumme Tore kassiert."

von Georg Kallinger, "Steirerkrone"

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Steiermark
11.12.2010 20:42
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Steiermark
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt