Händler vor Aufgabe

„Kunden stehen in Wels im Regen“

Weil die kleinen, meist eigentümergeführten Geschäfte weiterhin nicht aufsperren dürfen, also quasi im Trockenen sitzen, müssen sie ihre Kunden im Regen stehen lassen. Ein Umstand, der den Welser FP-Stadtchef Andreas Rabl auf die Palme bringt.

Bürgermeister Andreas Rabl ist verärgert. Während sich Menschenmassen durch die Märkte der großen Lebensmittelketten drängen, müssen Händler und Dienstleister weiter um ihre Liquidität bangen. Bei einem Spaziergang durch die Welser Innenstadt wurde er sich gestern früh einmal mehr der Problematik bewusst: „Bei der Öffnungsdebatte siegt derzeit die Unvernunft. Gerade in den kleinen, eigentümergeführten Geschäften sind ohnehin nie mehr als ein bis zwei Kunden gleichzeitig anwesend. Derzeit ist es so, dass die Kunden vor dem Eingangsbereich der Geschäfte im Regen warten und der Verkauf über die Gasse erfolgt.“

„Bis 300 Quadratmeter aufmachen“
Gerade in dieser Phase sei es laut dem Freiheitlichen jetzt notwendig, den Menschen eine Perspektive zu geben. „Ein wichtiger erster Schritt wäre, alle Geschäfte bis zu einer Größe von 300 Quadratmetern aufsperren zu lassen. Davon würde vor allem der Einzelhandel - insbesondere im Bereich Mode, Schuhe, Schmuck - profitieren. Diesen Geschäften wäre es dann möglich, durch einen Abverkauf im Februar für die dringend benötigte Liquidität zu sorgen. Die derzeit vorhandenen Sicherheitskonzepte sind dafür völlig ausreichend.“

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Donnerstag, 23. September 2021
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