21.01.2021 17:14 |

„Besonders lehrreich“

Lob für Österreichs Strategien gegen Islamisten

60 Razzien, Dutzende Festnahmen, Geld und Vermögenswerte um 25 Millionen Euro eingezogen – der Rundumschlag gegen die Muslimbruderschaft vor zwei Monaten (die „Krone“ berichtete) gilt als die bisher größte Operation im Kampf gegen den politischen Islam in Österreich. Wofür es nun auch wissenschaftliches Lob gibt.

Während Kritiker der heimischen Politik vorwerfen, in Sachen Parallelgesellschaften viel zu lange untätig zugesehen zu haben, finden Wissenschaftler der renommierten Londoner Forschungseinrichtung Policy Exchange nur lobende Worte. Die Experten sehen den österreichischen Weg inklusive der verschärften Islam-Gesetze im Kampf gegen den politischen Islam als „besonders nachhaltig und lehrreich“.

„Islamismus nicht als Religion ins Visier zu nehmen“
„Die neuen bzw. geplanten Maßnahmen zielen speziell darauf ab, den Islamismus als Ideologie, nicht als Religion ins Visier zu nehmen. Anders als viele europäische Länder hat Österreich über Jahre die Fähigkeit entwickelt, sowohl gewalttätige als auch gewaltfreie Formen des Islamismus zu überwachen“, heißt es in der Forschungsarbeit.

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Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Deutschland oder Frankreich sind gerade die österreichischen Ansätze im Kampf gegen den politischen Islam besonders nachhaltig und lehrreich.

John Jenkins und Clarisse Pásztory, britische Politforscher

Auch der Polizeischlag gegen die Muslimbrüder im vergangenen November wird von den Forschern Sir John Jenkins und Clarisse Pásztory lobend hervorgehoben. Parallel warnen die Politexperten: „Extremistische Gruppen verfolgen die Entwicklungen in Österreich genau und reagieren.“ Vorerst „nur“ mit Hetz-Propaganda im Netz.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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