Zweite Dosis erhalten

Infektiologe Wenisch erleichtert: „Bin geimpft“

Österreich
19.01.2021 15:39

Der österreichische Star-Infektiologe Christoph Wenisch hat am Dienstag bereits die zweite Dosis der Corona-Impfung erhalten. Ende Dezember war nach der ersten Teilimpfung sein Bild mit in die Höhe gestreckter Siegesfaust um die Welt gegangen. Der Leiter der Infektionsabteilung an der Klinik Favoriten sagte danach: „Die Erleichterung ist nach wie vor spürbar und wird jetzt noch intensiver werden.“ 

Wenisch führt auch ein Impftagebuch für die Bevölkerung, in dem er laufend über seinen Gesundheitszustand seit der Immunisierung informiert. Die Verträglichkeit sei nach wie vor gegeben, sagte er am Dienstag. Außerdem habe er sich jetzt „ein Zuckerl verdient“.

„Das nützt nix, da müss ma durch“
Dazu hielt Wenisch noch eine laminierte Karte mit „Ich bin geimpft“-Pickerl in die Kamera. Erst vergangenen Woche hatte der Star-Infektiologe im „Krone“-Interview die neue Technologie der mRNA-Impfstoffe als „echte Revolution“ bezeichnet und die Bevölkerung dazu aufgerufen, zumindest noch bis März durchzuhalten: „Das nützt nix, da müss ma durch.“

Medizinisches Personal in Wien: Mehr als 12.000 geimpft
Unterdessen informierte die Wiener Ärztekammer darüber, dass der erste Durchgang der Impfung für das Wiener niedergelassene Gesundheitspersonal sowie für Mitarbeiter der Pflege- und Rettungsdienste am Montag abgeschlossen worden sei. Man habe insgesamt 12.355 Personen geimpft. „Es ist sehr erfreulich, dass die Impfbereitschaft innerhalb der Gesundheitsberufe derart hoch ist“, sagte der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

Zudem gab Hacker bekannt, dass sich mit Stand Dienstagmittag schon mehr als 330.000 Wiener online für die Corona-Impfung registriert hätten. Er erwarte, dass ab Mitte Februar deutlich mehr Impfstoff in Österreich und damit in Wien zur Verfügung stehe.

Für Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres war die über vier Tage laufende Impfaktion „eine logistische Meisterleistung“. Jetzt liege es an der Regierung, rasch so viel Impfstoff wie möglich zur Verfügung zu stellen.

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