18.01.2021 16:45 |

Beachtliches Interesse

Schon 263.000 Vormerkungen für Impfung in Wien

Der zweite Wiener Corona-Massentest ist am Sonntagabend beendet worden. In den insgesamt zehn Tagen, in denen die drei Teststraßen geöffnet waren, haben sich insgesamt 130.467 Menschen dort untersuchen lassen, wie das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Montag mitteilte. Das sind deutlich weniger als bei der Auftaktrunde im Dezember. Damals haben 234.889 Personen an der Aktion teilgenommen. Das Interesse am Vormerksystem für die Impfung war dafür schon beachtlich. Bis Montagnachmittag wurden bereits 263.000 Vormerkungen verzeichnet.

Für die breite Bevölkerung ist zumindest bereits eine Registrierung möglich. Die Vormerkplattform für die Coronavirusimpfung (https://impfservice.wien) ging bereits am Samstag mit einem „Soft Start“ online - obwohl der offizielle Start erst für am Montag vorgesehen war. Das Interesse war aber sogleich beachtlich. Bis Sonntagabend hatten sich bereits mehr als 120.000 Menschen eingetragen, bis Montagnachmittag waren es schon 263.000 Vormerkungen in der Bundeshauptstadt.

Der Andrang bei der Voranmeldung habe vorübergehend auch zu Wartezeiten geführt, teilte das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) mit. Der „Soft Start“ hat laut Rathaus aber jedenfalls für eine Entlastung der Situation gesorgt. Zwar kam es zu Verzögerungen, die Server seien aber immer stabil gewesen, wurde versichert.

Eine Vormerkung ist nicht nur online möglich, sondern auch unter der Telefonnummer 1450. Eine konkrete Terminvereinbarung für eine Impfung bedeutet die Vormerkung allerdings noch nicht. Personen, die sich angemeldet haben, erhalten erst zu einem späteren Zeitpunkt Terminvorschläge. Ein First-Come-First-Serve-Prinzip gibt es nicht, wie bereits mehrmals versichert wurde. Und auch auf der Anmeldeplattform heißt es: „Der Zeitpunkt der Vormerkung hat keinen Einfluss auf die Reihung beim Impfen.“

Bei der Registrierung sind persönliche Daten in ein Formular einzutragen. Von den jeweiligen Angaben hängt es ab, in welcher Phase man zur Impfung eingeladen wird. Ausschlaggebend ist hier unter anderem das Alter. An Personen ab 80 Jahren soll das Vakzin beispielsweise bereits Mitte Februar verabreicht werden.

11.000 Freiwillige in Messe geimpft
Getestet wurde wieder in der Messe, der Marx-Halle und der Stadthalle. Insgesamt fielen 264 Antigentests positiv aus. Das sind 0,2 Prozent der Proben. Die Ergebnisse der anschließenden PCR-Tests liegen noch nicht alle vor.

In der Messe ist am heutigen Montag auch Finaltag in Sachen Impfen. Rund 11.000 Menschen - das Angebot war rasch ausgebucht - wurden bzw. werden an insgesamt vier Tagen bei der ersten Großimpfaktion in Wien immunisiert. Der Großteil dieser Dosen ist für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und deren Mitarbeiter reserviert. Aber auch für Personal von Rettungsdiensten und der mobilen Pflege sowie Hebammen sind die 14 Impfstraßen gedacht.

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