18.01.2021 13:00 |

Bulls-Coach McIlvane:

„Das ist nicht zu akzeptieren“

Nächster kräftiger Dämpfer: Die Eisbullen verloren nach einem starken Startdrittel gegen von Ausfällen geplagte Villacher total den Faden. Das bittere Ende kam dann in der Overtime - 2:3. Somit kassierten die Salzburger die dritte Niederlage in Folge. 

Nach drei Partien, die letzten zwei gingen gegen Wien und bei KAC verloren, stellte Trainer McIlvane statt Lamoureux wieder einmal Eliasson ins Bulls-Tor. Und der Schwede hatte schon in Minute zwei seinen ersten Auftritt, stoppte Caron beim Penalty – Jakubitzka hatte die Notbremse gezogen. Für die Hausherren, zunächst klar überlegen und nach Toren von Paul Huber und Tom Raffl 2:0 in Front, ging die Pannenserie aber im zweiten Drittel weiter. Plötzlich nur mehr Mitläufer, sehr passiv, in den Zweikämpfen oft nur zweiter Sieger, gerieten die Bulls wieder mal fünf gegen fünf ins Hintertreffen. Villach, weiter mit mehreren Ausfällen, spielte auf, kam zu vielen Chancen und auch zum Ausgleich. Noch die meisten Akzente in der Bulls-Offensive setzte die Linie mit Harnisch, Mario und Paul Huber. Letzterer wusste in Pause zwei: „Wir müssen wieder aufwachen.“

Passierte nicht wirklich. Am gefährlichsten war man im Powerplay, mit dem zweiten ging es gar in die Overtime. In der dann erst Collins und auf der Gegenseite Baltram den Matchpuck am Schläger hatten. Ehe die letzte Bulls-Panne passierte, der überragende Collins plötzlich alleine vor Eliasson war – und netzte!

McIlvane sichtlich sauer

„Das Startdrittel hat mir gefallen, danach war unser Spiel arm – das ist nicht zu akzeptieren“, war Matt McIlvane sichtlich sauer. Verteidiger Alex Pallestrang zu den Gründen für den Rückfall: „Vielleicht haben wir die Partie nach dem 2:0 zu locker genommen. Defensiv sind wir jedenfalls nicht dort, wo wir sein wollen.“ Leader Bozen unterlag bei KAC, Koch traf in der Overtime zum 1:0.

Robert Groiss
Robert Groiss
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