Fürstenfeld hatte mit Traiskirchen seine liebe Not, erarbeitete sich bis zur Pause aber einen Sieben-Punkte-Polster (46:39). "Nach der unnötigen Niederlage am Montag gegen Klosterneuburg war eine Leistungssteigerung notwendig. Speziell das Defensivverhalten muss besser werden", so Fürstenfelds Pressereferent Heinz Brandl vor dem Match.
In der Verteidigung haperte es am Donnerstag zwar immer noch, aber vorne klappte es umso besser. Angeführt vom überragenden Duo Alexander (23 Punkte) und Matthews (18) hatten die "Panthers" nur im ersten Viertel einige Probleme. Aber danach scorten die Hausherren nach Belieben und hielten den Vorsprung gegenüber Traiskirchen immer auf zumindest zehn Punkte. Wegen des Aufstieges ins Final Four bemüht sich Fürstenfeld nun doch um die Austragung, allerdings findet am festgelegten Wochenende (5. und 6. Feber) bereits eine Veranstaltung in der klubeigenen Halle statt.
Graz kam mit "blauem Auge" davon
UBSC Graz "rockte" bei Zweitligaklub Mattersburg Rocks zu Beginn gleich kräftig ab, führte dank vier "Dreiern" von Christoph Knor schnell 20:12. Danach gönnte Coach Pit Stahl seinen Stars Stegnjaic und Miletic eine Pause - und der Faden riss. Die Burgenländer schöpften nach einer Aufholjagd (21:21) Hoffnung, die bis zur Pause wieder getrübt wurde. "Mattersburg verkauft sich sehr gut", so UBSC-Manager Michael Fuchs nach der 35:28-Führung zur Pause. Dieser Vorsprung war kein Ruhekissen - im Gegenteil: Mattersburg holte Punkt um Punkt auf und zwang die Grazer in die Verlängerung: Dort machte sich bei den Hausherren der personelle Engpass (drei Spieler waren ausgefoult) bemerkbar und Graz kam mit einem "blauen Auge" davon.
Kapfenberg verwertete zu wenig Chancen
Kapfenberg hat zuletzt schon in der Meisterschaft in der eigenen Halle von Oberwart Prügel bezogen - und auch am Donnerstag im Cup waren die "Bullen" nicht in der Lage die Oberwarter auf die Hörner zu nehmen. "Insgesamt eine schlechte Partie von beiden Teams, aber mit dem Unterschied, dass wir noch weniger treffen als die Gunners", ärgert sich Präsident Karl Thaller schon zur Pause. Und seine Hoffnung, dass man, wie zuletzt in der Meisterschaft in Wien, die Partie nach der Pause noch drehen könnte, erfüllte sich dann leider auch nicht. Die Schrittwieser-Truppe kam zwar zwischendurch immer wieder heran, schaffte es aber kein einziges Mal, in Führung zu gehen. Thaller: "Nach der Pause war's besser, aber wir haben zu wenig Chancen verwertet."
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