18.12.2020 06:00 |

Klage eingebracht

Florida: Nachbarn wollen Trumps Umzug verhindern

Villenbesitzer aus der Nachbarschaft von Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach in Florida wollen verhindern, dass der US-Präsident nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus dauerhaft in den Süden zieht. Laut „Washington Post“ wurde bereits eine Klage gegen Trump eingebracht.

Der amtierende US-Präsident hat bereits anklingen lassen, dass er und seine Familie die meiste Zeit nicht mehr in seiner Heimatstadt New York, sondern in der riesigen Villa auf seinem Golfplatz Mar-a-Lago verbringen möchten. Schon während seiner Präsidentschaft verbrachte Donald Trump viel Zeit auf dem Anwesen, das er gerne als sein „Weißes Haus für den Winter“ bezeichnet.

Nachbarn leiden unter den Staus
Nachbarn haben jetzt offensichtlich Sorge, dass er künftig das ganze Jahr dort verbringen möchte. Sie leiden unter anderem unter den Staus, die sich auf den Straßen bilden, wenn diese wegen Trumps Anwesenheit gesperrt werden. Die Trumps dürften grundsätzlich keine besonders ruhigen Nachbarn sein.

Rechtlich ist Mar-a-Lago ein Klub, und gemäß einer Vereinbarung aus dem Jahr 1993 ist es den Klubmitgliedern verboten, sich mehr als 21 Tage im Jahr dort aufzuhalten. Außerdem dürfen sie nicht länger als sieben aufeinanderfolgende Tage bleiben. Bisher hat die Stadt Palm Beach aber noch keine rechtlichen Schritte gegen die Trumps eingeleitet.

Kronen Zeitung

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