Deal kommende Woche?

Snipes-Gründer könnte Sporthändler Hervis kaufen

Wirtschaft
20.01.2026 22:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Snipes-Gründer Sven Voth will offenbar den Sporthändler Hervis kaufen. Der Deal könnte bereits kommende Woche finalisiert werden. Eine Hervis-Sprecherin sagte, dass man noch „mehrere Strategien und Optionen“ prüfe.

Hervis, ein Tochterunternehmen des Handelsriesen Spar, verkaufte jüngst seine Standorte in Ungarn und Rumänien. Neuer Eigentümer soll die britische Fraser Group werden, sobald eine kartellrechtliche Genehmigung vorliegt. Die Fraser Group hieß zuvor Sports Direct und ist nach der Übernahme von Sport Ebyl auch in Österreich vertreten. Der Sportartikelhändler hat hierzulande ungefähr 100 Filialen.

2024 verzeichnete Hervis Österreich, inklusive bilanztechnischer Abschreibungen, einen Verlust von etwa 43 Millionen Euro. Im Jahr 2023 hatte der Verlust gar 64 Millionen Euro betragen. Der Umsatz sank unterdessen von 261 auf 253 Millionen Euro, wie aus dem Jahresabschluss im Firmenbuch hervorgeht. Der Rückgang sei „größtenteils mengenbedingt“, teilte das Unternehmen mit. Vor zwei Jahren schloss Hervis Österreich zwölf Filialen, eröffnete aber gleichzeitig drei neue Geschäfte. Ungefähr 1360 Menschen arbeiteten zu dem Zeitpunkt (2024) für den Sportartikelhersteller.

Snipes, den die Online-Ausgabe des „Standard“ als wahrscheinlichen Käufer anführt, bietet Sneakers und Straßenkleidung an. Die Marke wurde 1998 vom Deutschen Sven Voth in Essen gegründet, 2011 beteiligte sich Deichmann. Heute hält der Schuhhändler alle Anteile des Unternehmens, Voth zog sich 2024 aus der Geschäftsführung zurück. Aktuell habe er „viele spannende Bälle in der Luft“, sagte eine Sprecherin zu der Zeitung. Weil sein Terminkalender so voll sei, stünde er erst kommende Woche für Gespräche zur Verfügung.

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