Dichter statt höher

Analyse soll weiteren Flächenfraß verhindern

Städte wachsen, die Ressource Boden wird knapp und Wohnräume werden immer begehrter und teurer. Eine Entwicklung, die auch vor Linz nicht haltmacht. Doch mit einer Analyse der Nachverdichtungspotenziale, die auf Antrag der ÖVP im Gemeinderat beschlossen wurde, will man dem nun vorausschauend entgegenwirken.

Wie schafft man mehr Wohnraum und erhält dabei gleichzeitig die Lebensqualität? Gerade in einer dynamisch wachsenden Stadt wie Linz wird es zunehmend schwieriger, den notwendigen Baulandbedarf zur Verfügung zu stellen.

Bauen in die Höhe begrenzt
„Zudem ist auch das Bauen in die Höhe mit Herausforderungen verbunden und keine unbegrenzte Alternative“, betont Manhal. Andere Städte, wie Wien, haben laut ihr in den letzten Jahren bewiesen, dass durch Nachverdichtung, also die bauliche Ergänzung des Bestandes, nicht nur die Innenstadtbereiche gestärkt würden, sondern auch vorhandene Ressourcen genutzt werden können.

Schaffung neuer Verbindungen
„Wir freuen uns, dass unser Antrag betreffend der Entwicklung eines Konzeptes für Zonen für die maßvolle Nachverdichtung in der Stadt einstimmig beschlossen wurde“, erklärt Manhal. Die der Meinung ist, dass durch intelligente und vorausschauende Nachverdichtung, verbunden mit einer Aufwertung von öffentlichen Räumen, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sowie der Schaffung neuer Verbindungen attraktive, lebendige Zentren entstehen können. Wie es gehen kann, zeigte zuletzt die WAG mit ihrem nun prämierten Musterprojekt am Bindermichl.

Bürgerbeteiligung für Manhal unumgänglich
Eine Miteinbindung der Bewohner in den Prozess ist für die VP-Klubobfrau dabei unumgänglich. „Dadurch können bereits im Vorfeld Fragen geklärt und Unklarheiten beseitigt werden – das wiederum bedeutet für Bauwerber kürzere Verfahren und geringere Kosten!“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 26. Jänner 2021
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