„So, gemma!“

Viel Applaus für Jäger nach Rettung von Rehen

Tirol
14.12.2020 10:09

Um das Leben der ihnen anvertrauten Rehe zu retten, stapften viele heimische Jäger - vor allem im tief winterlichen Hochgebirge - stundenlang durch den Schnee. Und das bei mancherorts hoher Lawinengefahr. Dafür ernteten die Jäger jetzt viel Dank und Applaus.

Wie berichtet, saßen nach den enormen Schneefällen Anfang vergangener Woche etliche Rehe im hinteren Sellraintal in Tirol fest. Die örtliche Jägerschaft rückte daraufhin mit Tourenskiern aus, um die Tiere zu bergen.

(Bild: Lukas Ruetz)

Einer von ihnen war Jagdaufseher Clemens Ruetz. In einem Video vom Rettungseinsatz ist zu sehen, wie er beherzt ein Reh schulterte. „So, gemma! Des woas scho, dass earm nix gschiecht“, sagte Ruetz und stapfte mit dem Tier durch die dicken Schneemassen.

Bis zu 1,25 Meter Schnee - kein Fortkommen (Bild: Lukas Ruetz)
Bis zu 1,25 Meter Schnee - kein Fortkommen

„Bravo! Eine super Aktion“
Für die Rettung der erschöpften Tiere werden die Jäger jetzt von vielen gefeiert. „Wertschätzung aller Lebewesen. Vielen Dank dafür. Leider nicht selbstverständlich“, schreibt etwa krone.at-User beimFritz. Und auch Felicitas21 meint: „Bravo! Eine super Aktion und das Foto mit dem feschen Bursch und dem Reh auf der Schulter, einfach herzallerliebst.“

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