Weichen sind gestellt:

So will NÖ Jobs nach der Corona-Krise schaffen

Die Pandemie wirft nicht nur gesundheitliche Probleme auf. Auch auf dem Arbeitsmarkt ist sie eine große Herausforderung. In NÖ stellt man die Weichen für die Zeit nach der Krise.

Krankenhäuser an der Auslastungsgrenze, Pflegeheime in Ausnahmesituationen, Schulen vor einer ungewissen Zukunft – das ganz Land ist im Krisen-Modus. Und auch auf dem Arbeitsmarkt hinterlässt das Coronavirus nicht zu übersehende Spuren. Da wollen Politik und Sozialpartner in Niederösterreich sich rechtzeitig für die Zeit nach der Pandemie wappnen. Die Stoßrichtung dafür gibt Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner vor: „Es braucht neben kurz- und mittelfristigen Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Krise auch langfristige Überlegungen.“ Und solche wurden jetzt in einer gemeinsamen Arbeitsmarktstrategie für den Zeitraum von 2021 bis 2027 in Worte gegossen.

Drei Eckpfeiler bilden das Grundgerüst dieser Zukunftsplanung für die Beschäftigungsoffensive nach der Corona-Krise: verstärkte Qualifizierung, verbesserte Kompetenzorientierung sowie leichterer Wiedereinstieg ins Berufsleben. Zur Umsetzung dieser Ziele stellt das Land im kommenden Jahr 16 Millionen Euro bereit.

Nun die Details: Fachleute der Menschen-und-Arbeit-GmbH erstellen derzeit ein Analyseprogramm, das Stärken und Talente von Arbeitslosen eruiert und so als Wegweiser bei der Jobsuche dienen soll. Zudem wird etwa die Umschulung in den Pflegebereich vom Land mit bis zu 2500 Euro gefördert. Wirtschafts- und Arbeiterkammer sowie die Industriellenvereinigung stehen ebenfalls zu der umfassenden Arbeitsmarktstrategie.

Arbeitsmarktservice bietet Ausbildungsplätze
Eine zentrale Rolle fällt naturgemäß dem AMS zu, das mit der Corona-Stiftung ein 72-Millionen-Euro-Paket geschnürt hat, mit dem kommendes Jahr bis zu 17.000 Aus- und Weiterbildungsplätze in NÖ bereitgestellt werden. Zudem werden 13.000 Plätze bei externen Beratungseinrichtungen zugekauft. Für Menschen mit Behinderungen hat das Sozialministeriumsservice Angebote parat.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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