06.11.2020 13:00 |

Neuer Export-Plan

Tourismus-Krise lässt Molkerei ins Ausland blicken

Geschlossene Hotels, schaumgebremste Gastronomie: Die SalzburgMilch bekommt nun auch den zweiten Lockdown ordentlich zu spüren. „Wir verkaufen nun noch mehr unserer Produkte in den Lebensmitteleinzelhandel, die Leute essen nun halt mehr daheim“, berichtet Geschäftsführer Andreas Gasteiger der „Krone“.

Spannend wird es für die Salzburger allerdings erst zu Jahresbeginn – noch 2019 sorgten die Gastronomie, Hotellerie und Cateringanbieter für rund 20 Prozent des 229 Millionen Euro schweren Umsatzes.

„Der Wintertourismus ist für uns traditionell sehr wichtig. Wir hoffen, dass ab Jänner die Branche wiederdurchstarten kann“, berichtet der Molkerei-Chef. Nachsatz: „Sollte dass leider nicht der Fall sein, werden wir verstärkt auf den Export setzten. Käse oder auch H-Milch sind in Deutschland, Italien oder auch China gefragt.“

Neu ist das Export-Geschäft für die SalzburgMilch und ihre rund 2450 Milchbauern nicht: Bisher exportierte die Molkerei rund 46 Prozent ihrer Waren ins Ausland, ein Großteil davon ging nach Deutschland. 2019 verarbeitete die SalzburgMilch insgesamt 287 Millionen Kilo Milch.

 Salzburg-Krone
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