13.10.2020 09:28 |

Langfinger ausbremsen

So schützen Sie sich jetzt vor Einbrechern

Haus- und Wohnungseinbrüche zählen weltweit zu den häufigsten Kriminaldelikten. Gerade in der dunklen Jahreszeit häufen sich die Vorfälle, denn die frühe Dämmerung bietet Langfingern Schutz, um unbeobachtet auf Streifzug zu gehen. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind Einbrecher besonders aktiv. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich vor Einbrüchen schützen.

Alexander Hauk, Sprecher der Smartfrog & Canary Group verrät, wie man sich mit einfachen Tricks und smarter Technik gegen Einbrüche schützen kann: „Jeder kann etwas tun, um sein Zuhause sicherer zu machen.“

November, Dezember, Januar, Februar: Viele Einbrüche entfallen auf diese vier Monate. Wegen der frühen Dunkelheit wird das Licht zu Hause oft schon am späten Nachmittag angeschaltet. „Bleiben Häuser und Wohnungen dunkel, ist das Interesse von potenziellen Einbrechern geweckt. Mit einem Klingeltest prüfen die Diebe, ob jemand zu Hause ist“, erklärt der Unternehmenssprecher. Zeitschaltuhren an Lampen, Radios und TV-Geräten können Anwesenheit vortäuschen und so Abhilfe schaffen.

Offene Türen oder gekippte Fenster stellen ein weiteres Risiko dar. Selbst bei kurzer Abwesenheit empfiehlt der Experte deshalb, sie zu verschließen. Vor allem ältere Fenster und Türen lassen sich leicht mit einem Schraubenzieher aufhebeln. Hier können nachrüstbare, einbruchhemmende Metallverstärkungen für mehr Sicherheit sorgen.

Sicherung per Smartphone
Auch mit moderner Technologie wie dem Internet der Dinge (IoT) kann Einbrechern das Leben schwer gemacht werden. Bei IoT geht es darum, die Gegenstände des täglichen Gebrauchs intelligenter zu machen, sie mit dem Internet zu verbinden - zum Beispiel mittels einer App und eines Cloud-Service. Zum Beispiel lassen sich Tür- und Fensterkontakte per Smartphone steuern. Auch die Beleuchtung lässt sich von unterwegs über das Smartphone regulieren. Ebenfalls erhältlich sind intelligente Türschlösser und Rauchmelder, die gleichzeitig Alarmgeber sind und per Push-Benachrichtigung oder Mail über einen Einbruch informieren.

Darüber hinaus sind Überwachungskameras eine gute Möglichkeit, um das eigene Zuhause sicherer zu machen. Laut Polizei führt bereits die Sichtbarkeit einer Kamera zu einer geringeren Einbruchgefahr. Moderne IP-Kameras wie die von Canary haben HD-Auflösung und sind mit Bewegungsmelder, Alarmfunktion sowie Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet. Damit können die Nutzer dank Live-Streaming über das Internet jederzeit und von überall in die eigenen vier Wände sehen, hören und sprechen.

Vorsicht vor Postings auf Facebook & Co.
Trotz Überwachungskamera: Bei längerer Abwesenheit sollten alle Hinweise darauf vermieden werden, dass niemand zu Hause ist. Besonders auffällig ist ein überquellender Briefkasten. Deshalb ist es ratsam, Bekannte um regelmäßige Leerung zu bitten und die Tageszeitung während der Urlaubstage abzubestellen. Vorsicht ist auch bei der eigenen Ansage auf dem Anrufbeantworter oder bei Postings auf Social-Media-Kanälen geboten, damit Diebe nicht herausfinden können, wann und wie lange niemand zu Hause ist.

Achtung bei Gaunerzinken
Ein auf den Kopf gestelltes großes T, ein X, ein Kreuz, Kreise, eine Zickzack-Linie oder ein Gitter: Wer solche Zeichen an oder neben seiner Eingangstür bzw. auf dem Briefkasten aufgemalt oder eingeritzt entdeckt, der sollte auf der Hut sein.

Denn bei den an Kindergekritzel erinnernden Motiven könnte es sich um Gaunerzinken handeln - versteckte Botschaften, die Einbrecher für ihre Komplizen hinterlassen haben.

Wie Sie Ihr Zuhause noch schützen können, verraten wir Ihnen HIER!

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