Stimmung der Friseure:

Zweiter Lockdown muss verhindert werden!

„Die Stimmung der Friseure ist gut, viele sind aber zugleich mit der wirtschaftlichen Lage gefordert“, zieht Landesinnungsmeisterin Erika Rainer Bilanz. Die strikte Maskenpflicht bei Friseur und Kunden wurde nie gelockert. Aus der Sicht von Birgit Röckendorfer, Friseurin in St. Marienkirchen, bleibt sie Hemmschuh.

In OÖ beschäftigen 1460 Friseurinnen und Friseure rund 4880 Mitarbeiter, der Anteil an Ein-Personen-Unternehmen liegt bei 49 Prozent. Seit Anfang Mai haben Friseure wieder offen, seither aber Maskenpflicht, auch wenn der Kunde sitzt. Das wird zwar penibel eingehalten, hemmt aber auch den Umsatz. Birgit Röckendorfer, Friseurin in St. Marienkirchen bei Schärding: „Manche Kundinnen, die sich die Haare färben lassen wollen, setzen sich nicht mit der Maske so lange zu uns“, meint sie. Einige färben lieber zuhause. Dafür hat sie aber neue Kunden gewonnen, das sei positiv.

„Das Geschäftsaufkommen ist bis jetzt auf weitgehend normalem Niveau“, bilanziert Landesinnungsmeisterin Erika Rainer. Man sei zufrieden. Aber: „Erstkommunion, Firmungen sind ausgefallen, große Hochzeiten werden auf 2021 verschoben, auch wird es nicht so viele Bälle geben.“ Ein zweiter Lockdown mit einem Zusperren der Friseure müsse verhindert werden, denn der Winter wird für manche Betriebe entscheidend.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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