Die Stimmen

Schopp: „Die 1. Gelbe war ein richtiger Skandal!“

Die Austria, der Wolfsberger AC und der SKN St. Pölten haben am Sonntag in der 2. Runde der Bundesliga Siege gefeiert. Die „Veilchen“ setzten sich daheim gegen Aufsteiger SV Ried mit 2:1 durch, die Wolfsberger behielten beim TSV Hartberg mit 2:0 die Oberhand und der SKN fügte Schlusslicht Admira eine 0:5-Heimniederlage zu. Hier gibt‘s die Stimmen zu all diesen Partien!

Peter Stöger (Austria-Sportvorstand): „Ich bin sehr happy, dass wir gewonnen haben, weil das psychologisch ganz einfach wichtig ist. Wir haben uns in das Spiel hineingearbeitet. Wir hätten aber das dritte Tor machen können bzw. müssen. Wie es dann so ist, muss man zum Schluss noch fighten. Mehr Ruhe im Spiel bei der Führung würde uns guttun, aber das geht auch nicht von einer Woche auf die andere.“

Gerald Baumgartner (Ried-Trainer): „Wir haben den Matchplan über weite Strecken umsetzen können. Wir wollten aktiv verteidigen, der Austria trotzdem ihre Hälfte lassen und aus einer stabilen Abwehr Nadelstiche setzen. Wir sind durch einen unglücklichen Elfer leider in Rückstand geraten und mussten nach der Hälfte offensiver wechseln bzw. mehr Risiko nehmen. Das gibt Räume hinter der Abwehr, die hat die Austria gut bespielt. Bei 0:2 wird es schwer, wir haben aber nicht aufgegeben.“

Patrick Helmes (Admira-Interimstrainer): „Wir haben sehr gut trainiert und uns viel vorgenommen. Wenn man dann so einen Start hat, mit einem Gegentor gleich in der dritten Minute, wird es schwer. Wir haben auch durch Hoffer die Chance auf das 1:1 gehabt, aber die leider vergeben. Bei St. Pölten war fast jeder Angriff ein Tor, unser Zweikampfverhalten war einfach schlecht, da hat wenig funktioniert. Es nützt nichts, wir müssen diese Niederlage jetzt abschütteln und weiterarbeiten.“

Robert Ibertsberger (St.-Pölten-Trainer): „Wir haben auch gegen Sturm schon viele Chancen gehabt, aber kein Tor erzielt. Diesmal ist uns das gut gelungen. Ich bin sehr froh, dass die Mannschaft wieder eine gute Leistung gebracht hat. Der Sieg war eindrucksvoll, ich bin sehr zufrieden. Wir wissen, das Spiel aber schon auch richtig einzuordnen, wollen jetzt nicht euphorisch werden.“

Markus Schopp (Trainer Hartberg): „Ich bin richtig enttäuscht. Es wäre heute sehr, sehr viel mehr drinnen gewesen. Wir haben bis zur 55. Minute alles unter Kontrolle gehabt und hätten auch ein Tor machen können oder vielleicht sogar müssen. Dann haben wir uns in fünf Minuten um die Früchte unser Arbeit gebracht. Die Gegentore hätten in der Entstehung unterbunden werden müssen. Da muss man einfach etwas aggressiver zur Sache gehen, um das zu verhindern. Ich bin sehr zufrieden mit der Kreativität, aber bei der Effektivität muss eine Verbesserung her.“
Zur Gelb-Roten Karte für Samson Tijani: „Die 1. Gelbe war ein richtiger Skandal, die zweite war in Ordnung.“

Ferdinand Feldhofer (Trainer WAC): „Wir waren ein bisschen unter Druck nach der Auftaktniederlage, Es ist erfreulich, dass wir heute von Start weg gut ins Spiel gekommen sind. Ich glaube, wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Nach der Pause haben wir den Matchplan ein bisschen verändert, sind höher gestanden und haben versucht, früher zu attackieren. Man hat gemerkt, das hat den Hartbergern wehgetan. Dennoch denke ich, dass mit Hartberg in dieser Saison bestimmt noch zu rechnen sein wird. Bei uns herrscht eine extrem gute Stimmung in der Mannschaft, der Konkurrenzkampf ist stark.“

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