Fußball

Entschuldigung

Neymar: „Rassismus und Intoleranz inakzeptabel“

Der brasilianische Fußball-Star Neymar von Paris Saint-Germain hat sich nach den Vorkommnissen beim Spiel gegen Marseille für sein Verhalten entschuldigt, die Rassismusvorwürfe aber erneuert. „Rassismus und Intoleranz sind nicht akzeptabel“, schrieb Neymar in einem Beitrag auf Instagram. „Rassismus existiert, aber wir müssen ihn stoppen. (...) Es ist genug.“

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Der 28-Jährige hatte in der Schlussphase des Ligaspiels gegen Olympique Marseille am Sonntag die Rote Karte gesehen, weil er seinem Gegenspieler Alvaro Gonzalez mit der flachen Hand auf den Hinterkopf geschlagen hatte. Via Twitter beschimpfte Neymar den Spanier später als „Idioten“ und bedauerte es, diesem nicht ins Gesicht geschlagen zu haben.

Für „sauberen Fußball“
Der Auslöser seines Ausrasters seien rassistische Äußerungen gewesen, bekräftigte Neymar jetzt erneut. Die Unparteiischen hätten nicht reagiert, als er sie auf die rassistischen Äußerungen hingewiesen habe, schrieb der Stürmer. „Heute, mit einem kühlen Kopf“ hätte er es ignorieren und dem „Weg des sauberen Fußballs“ folgen sollen.

Er akzeptiere seine Bestrafung, hoffe aber, dass der Verursacher auch bestraft werde. Gonzalez und auch Marseilles Trainer Andre Villas-Boas hatten die Vorwürfe nach dem Spiel zurückgewiesen.

krone Sport
krone Sport
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?



Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung