13.09.2020 14:24 |

Große Verletzungsfrage

Thiem: Ex-Weltstar sieht eine 80:20-Prozent-Chance

Er würde sich für seine soliden Leistungen den Titel verdienen, nur die Fußbehandlung von Dominic Thiem bei der Verletzung im Halbfinale gegen Daniil Medwedew lässt die Thiem-Fangemeinde zweifeln. So lässt sich der Gemütszustand der Thiem-Fans auf Twitter beschreiben. Indes spricht der Ex-Grand-Slam-Sieger und TV-Experte Mats Wilander von einer 80/20-Prozent-Chance für den Niederösterreicher.

Bezüglich des Schuhwerks und Thiems Fersen-Probleme gab Thiem-Physio Alex Stoiber vor kurzem Entwarnung: Er glaubt das bis heute 22 Uhr hinkriegen zu können. Thiem selbst steht unter Druck, aber das ist er gewöhnt. Und trotzdem ist ein Grand-Slam-Finale etwas Besonderes. Wie besonders so ein Match ist, zeigte die Aussage von Thiem bei seiner letzten Online-PK: „Wenn ich mein viertes Finale auch verliere, würde das sicher Spuren in mir hinterlassen. Dann müsste ich Andy Murray anrufen und ihn um Ratschlag bitten. Er verlor vier Grand-Slam-Endspiele in Serie“, sagte die Nummer zwei der Gesetztenliste.

Wilander sicher
Auf Twitter wird Thiem auch als Favorit gehandelt. Ex-Weltstar und „Eurosport“-TV-Experte Mats Wilander (unten im Bild) spricht sogar von einer 80/20-Prozent-Chance: „Ich sehe keinen Weg, der an Thiem vorbeiführt. Ich muss auch zugeben, dass ich Zverev nach dem zweiten Satz gegen Carreno Busta auch keine Chance mehr gegeben hatte und auch gegen Coric hatte er Mühe. Ich glaube, es ist schwerer, Sascha zu schlagen, als in der Vergangenheit. Er hat gute Waffen. Aber für mich muss Thiem dieses Finale gewinnen. Vielleicht ohne Probleme, vielleicht in vier Sätzen. Zverev hat keinen Druck und er spielt vom Druck befreit sehr gut. Trotz allem: Ich gebe 80/20-Prozent auf einen Thiem-Sieg“, sagte der Schwede. 

Im direkten Vergleich der beiden führt Thiem klar mit 7:2. Doch auf die Statistik will sich Thiem nicht verlasseAllgemeine Meinung ist, das Thiem sich diesen Titel mehr verdient hätte, als Irgendjemand sonst. Es überwiegt auch die Meinung, dass es die Besten außerhalb der „Big-3“ ins Finale geschafft hatten. 

Mentaler Vorteil?
Mental ist Thiem in Topform. Wohingegen Zverev ein schweres Jahr hatte. Mit der Erkrankung seines Vaters und mit dem Trainerwechsel war seine Ausgangslage vor den US-Open alles andere als leicht. Aber: Gegen Carreno-Busta entpuppte er sich als „Mentalitätsmonster“ und drehte das Spiel aus einem 0:2-Rückstand.

krone Sport
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