01.09.2020 06:00 |

Anträge ab sofort

Investitionsprämie soll Arbeitsplätze schaffen

Ab sofort können Firmen für Investitionen ab 5000 Euro und bis maximal 50 Millionen Euro eine Prämie vom Staat beantragen, die entweder sieben oder für bestimmte Bereiche 14 Prozent ausmacht. Das soll helfen, die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.

Beifall für die Investitionsprämie der Regierung gibt es von Erste-Bank-Vorstand Willibald Cernko: „Diese Maßnahme ist sehr, sehr wichtig, und sie ist auch die richtige Initiative. Nur: Man sollte den Firmen mehr Zeit geben. Dass diese Aktion mit Ende Februar 2021 befristet ist, das ist zu kurz. Innovationsprojekte erfordern einen längeren Vorlauf, die hat man nicht in der Schublade liegen. Daher die Bitte um Verlängerung.“

Ministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hofft, dass die Prämie ein „Treiber für den Wirtschaftsstandort“ ist und auf dem angespannten Markt mehr Nachfrage entsteht. Sie gilt rückwirkend für Investitionen ab 1. August. Die 14 Prozent gibt es für die Bereiche Digitalisierung, Ökologisierung und Gesundheit. Es steht bei der Förderbank aws eine Milliarde Euro zur Verfügung.

In vielen Kontakten mit Wirtschaftstreibenden ortet Cernko dazu einen erheblichen Bedarf an stärkendem Eigenkapital: „Direktzuschüsse sind hilfreich, und man sollte auch andere Instrumente wie Crowdfunding bei kleineren Vorhaben nutzen.“ Auch die Vorschriften sollten flexibler werden: „Wenn etwa der Besitzer eines kleinen Hotels in Pension gehen will, so wird er ein Steuer- und Finanzproblem bekommen. Das ist falsch, man sollte das Aufhören ermöglichen - nur so kann wieder Neues nachwachsen.“

Kronen Zeitung

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