24.08.2020 15:52 |

SPÖ-Chefin traf Scholz

„Sozialdemokratische Handschrift unverzichtbar“

Treffen unter Gesinnungsgenossen: SPÖ-Bundesparteichefin Pamela Rendi Wagner hat sich am Montagnachmittag mit dem deutschen Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) bei einem Arbeitsgespräch in Wien zum Thema Corona-Krise und deren Folgen ausgetauscht. „Wir sind beide der Meinung, dass wir die aktuelle Krise in Europa nur gemeinsam lösen können - eine starke sozialdemokratische Handschrift ist dafür unverzichtbar!“, schrieb Rendi-Wagner nach dem Treffen auf Facebook. 

„Ich freue mich sehr über den Besuch des deutschen Vizekanzlers und Finanzministers Olaf Scholz in Wien. Unser Arbeitsgespräch war sehr spannend und konstruktiv“, fügte Rendi-Wagner hinzu. 

Rendi-Wagner lobt deutsche Krisenbewältigung
In einem gemeinsamen Pressestatement lobte Rendi-Wagner Scholz als Schlüsselfigur in der Corona-Krise. In Deutschland habe es schon zu Beginn der Krise ganz anders ausgesehen als in Österreich. Es habe ein Konjunkturpaket gegeben, das die Wirtschaft unterstützen soll, Arbeitsplätze schafft und die Konjunktur ankurbelt. In Deutschland zeige sich, dass eine sozialdemokratische Regierungsbeteiligung einen Unterschied mache, was vor allem in der Krise deutlich werde, sagte Rendi-Wagner.

Rendi-Wagner: „Ab zehn Millionen Corona-Hilfen staatliche Beteiligung“
Wie in Deutschland will Rendi-Wagner in Österreich staatliche Beteiligungen im Rahmen der Corona-Hilfen. Das Motto dürfe nicht lauten „Gewinne privatisieren und Verluste verstaatlichen“, sagt sie. Ab zehn Millionen Euro sollte eine auf bis zu sieben Jahre befristete staatliche Beteiligung überlegt werden. 

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