18.08.2020 15:37 |

Ab September

Frankreich führt Maskenpflicht in Unternehmen ein

In Frankreich soll künftig Maskenpflicht in Unternehmen gelten. Überall, wo sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begegnen können, werde die Maske verpflichtend - ausgenommen seien Einzelbüros, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. Betroffen von der neuen Regelung seien etwa Besprechungsräume, Freiflächen, Gänge, Umkleideräume oder Gemeinschaftsbüros.

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen stehe der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer und die Kontinuität der wirtschaftlichen Tätigkeit auf dem Spiel, erklärte Arbeitsministerin Elisabeth Borne. Sie hatte die Pläne zuvor den Sozialpartnern vorgestellt.

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"Der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer und die Kontinuität unserer wirtschaftlichen Tätigkeit stehen auf dem Spiel."

Arbeitsministerin Elisabeth Borne

Das Arbeitsministerium wies außerdem darauf hin, dass Home-Office empfohlen werde. Die Telearbeit trage dazu bei, das Infektionsrisiko zu verringern und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel einzuschränken. Man werde nun mit den Sozialpartnern an der praktischen Umsetzung der neuen Regeln arbeiten, hieß es weiter aus dem Ministerium.

Unternehmen sollen für Kosten aufkommen
Zuvor galt lediglich die Empfehlung, Masken am Arbeitsplatz zu tragen, wenn ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medienberichten zufolge soll die Maßnahme spätestens ab dem 1. September gelten. Demnach sollen die Unternehmen für die Kosten der Masken aufkommen.

In den vergangenen Wochen wurde in Frankreich wieder ein Anstieg der Virusinfektionen gemeldet. Auch gab es mehr Coronacluster, insbesondere in Unternehmen. Großstädte wie Paris und Marseille haben bereits eine Maskenpflicht in den belebtesten Vierteln durchgesetzt. Die Pandemie hat in Frankreich bisher mehr als 30.000 Todesopfer gefordert.

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