Auch Sohn verschüttet

Lawine reißt deutschen Baron (49) in den Tod

Ausland
20.02.2026 15:28
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Familienausflug in den Schweizer Alpen endet in einer Tragödie: Eine Lawine erfasst einen Vater und seinen 15-jährigen Sohn im Skigebiet Savognin. Während der Jugendliche gerettet werden kann, kommt für den 49-Jährigen jede Hilfe zu spät. Nun wird bekannt, wer das Todesopfer sein soll.

Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte, waren der Mann und sein Sohn am Dienstagnachmittag gemeinsam mit weiteren Wintersportlern außerhalb der markierten Pisten unterwegs, als sich die Schneemassen lösten. Während sich die übrigen Personen rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, wurden Vater und Sohn vollständig verschüttet.

Rettungskräfte leiteten umgehend Such- und Bergungsmaßnahmen ein. Der 15-Jährige konnte geborgen werden. Sein Vater wurde ebenfalls gefunden, doch trotz Reanimationsversuchen starb der 49-Jährige noch am Unglücksort.

An den Rettungsarbeiten waren laut Polizei „zwei Helikopter der Rega sowie ein Swiss Helicopter“ beteiligt. Zudem unterstützten Mitarbeitende des SOS-Dienstes der Bergbahnen, Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs SAC sowie anwesende Personen die Suche. Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde der Jugendliche mit dem Rettungsdienst Mittelbünden ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gebracht.

Opfer offenbar Dortmunder Schlossherr
Die Identität des Verstorbenen wurde von offizieller Seite zunächst nicht genannt. Die Kantonspolizei teilte lediglich mit, es handle sich um einen deutschen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Medienberichten zufolge soll es sich um Felix Freiherr zu Knyphausen handeln.

Die „Ruhr Nachrichten“ berichteten, bei dem Opfer handle es sich um den Dortmunder Schlossherrn. Die „Bild“ meldete unter Berufung auf eine Sprecherin der Familie, der Tod des deutschen Adeligen sei bestätigt worden.

Hintergründe werden noch untersucht
Felix Freiherr zu Knyphausen galt als Schlossherr von Schloss Bodelschwingh in Dortmund-Bodelschwingh. Das Wasserschloss im Renaissancestil mit englischem Landschaftspark und weitläufiger Vorburg befindet sich seit 1302 im Besitz der Erbauerfamilie und zählt zu den wenigen noch privat bewohnten Schlossanlagen im Ruhrgebiet.

Die genauen Hintergründe des Unglücks werden nun von der Kantonspolizei Graubünden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung