Auch Sohn verschüttet
Lawine reißt deutschen Baron (49) in den Tod
Ein Familienausflug in den Schweizer Alpen endet in einer Tragödie: Eine Lawine erfasst einen Vater und seinen 15-jährigen Sohn im Skigebiet Savognin. Während der Jugendliche gerettet werden kann, kommt für den 49-Jährigen jede Hilfe zu spät. Nun wird bekannt, wer das Todesopfer sein soll.
Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte, waren der Mann und sein Sohn am Dienstagnachmittag gemeinsam mit weiteren Wintersportlern außerhalb der markierten Pisten unterwegs, als sich die Schneemassen lösten. Während sich die übrigen Personen rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, wurden Vater und Sohn vollständig verschüttet.
Rettungskräfte leiteten umgehend Such- und Bergungsmaßnahmen ein. Der 15-Jährige konnte geborgen werden. Sein Vater wurde ebenfalls gefunden, doch trotz Reanimationsversuchen starb der 49-Jährige noch am Unglücksort.
An den Rettungsarbeiten waren laut Polizei „zwei Helikopter der Rega sowie ein Swiss Helicopter“ beteiligt. Zudem unterstützten Mitarbeitende des SOS-Dienstes der Bergbahnen, Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs SAC sowie anwesende Personen die Suche. Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde der Jugendliche mit dem Rettungsdienst Mittelbünden ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gebracht.
Opfer offenbar Dortmunder Schlossherr
Die Identität des Verstorbenen wurde von offizieller Seite zunächst nicht genannt. Die Kantonspolizei teilte lediglich mit, es handle sich um einen deutschen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Medienberichten zufolge soll es sich um Felix Freiherr zu Knyphausen handeln.
Die „Ruhr Nachrichten“ berichteten, bei dem Opfer handle es sich um den Dortmunder Schlossherrn. Die „Bild“ meldete unter Berufung auf eine Sprecherin der Familie, der Tod des deutschen Adeligen sei bestätigt worden.
Hintergründe werden noch untersucht
Felix Freiherr zu Knyphausen galt als Schlossherr von Schloss Bodelschwingh in Dortmund-Bodelschwingh. Das Wasserschloss im Renaissancestil mit englischem Landschaftspark und weitläufiger Vorburg befindet sich seit 1302 im Besitz der Erbauerfamilie und zählt zu den wenigen noch privat bewohnten Schlossanlagen im Ruhrgebiet.
Die genauen Hintergründe des Unglücks werden nun von der Kantonspolizei Graubünden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.