Engpass bei Versorgung

Sorge um Ärzteschwund auf Linzer Krebsstation

Oberösterreich
11.08.2020 11:00
Drei von fünf Fachärzten der Internistischen Onkologie am Linzer Unikrankenhaus KUK sind abgewandert, ein weiterer eingeschränkt tätig: Das schürt Sorgen um die Patientenbetreuung und um die Ärzteausbildung, wie sie SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder ausspricht. Er fordert Konzepte zum raschen Gegensteuern.

„Die Abgänge in der Onkologie bereiten mir große Sorge“, reagiert SPÖ-Politiker Binder auf den „Krone“-Bericht vom Montag: „Zum einen wegen der damit einhergehenden Gefahr für die aktuelle Versorgung von Krebspatienten. Zum anderen wegen der Zukunft, da fehlende Fachärzte am KUK auch fehlende Ausbildungsplätze bedeuten – hier eröffnet sich ein Teufelskreis, dem es rasch und energisch entgegenzutreten gilt.“

Ausbildungsstrategie
Binder sieht da auch Gesundheitsreferentin Christine Haberlander gefordert: „Wir benötigen einerseits eine Ausbildungsstrategie, die möglicherweise eine stärkere Einbeziehung der Ordenskliniken in die Ausbildungspraxis des KUK erfordert, und eine Versorgungsstrategie.“

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