Studienergebnis klar:

Alte Bahnlinie als Pendlerhilfe

Zwei Drittel der Pendler aus dem Wiener Umland fahren mit dem Auto zum Job. Die Folge: Stau. Jetzt gibt es, wie berichtet, Pläne, Straßenbahnlinien über die Landesgrenze zu verlängern. Die Kaltenleutgebener Bahn könnte so wieder aktiviert werden.
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„Die Weichen dafür sollten aber rasch gestellt werden“, fordert SP-Abgeordneter Hannes Weninger im Bezirk Mödling. In einer Studie haben die Wiener Lokalbahnen und die Wiener Linie Möglichkeiten für Straßenbahnstrecken über die Landesgrenze bereits ventiliert. Ihre Vorschläge: Die Bim-Linien 72 und 25 bis Schwechat beziehungsweise Groß-Enzersdorf. Und eine zweite Badner-Bahn-Linie von Liesing nach Kaltenleutgeben. Letztere Variante hätte den Vorteil, dass die alte Trasse der eingestellten Kaltenleutgebener Bahn genutzt werden könnte. Dafür macht sich Weninger mit seinen Parteigenossen Susanne Giffinger aus Perchtoldsdorf und Peter Sedlbauer aus Kaltenleutgeben stark. So könnte man die neue Mega-Wohnsiedlung „Waldmühle“ in Rodaun und das ganze Kaltenleutgebener Tal an die Schnellbahn, die Straßenbahnlinie 60, anbinden.

Die SP hatte eine entsprechende Resolution bereits in der Budgetdebatte im Landtag eingebracht. Weninger: „Alle waren dafür, außer die Volkspartei. Das war offenbar der übliche Reflex, dass nichts beschlossen werden darf, was nicht von der VP kommt.“

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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