16.07.2020 19:00 |

Basketboy Hopfgartner

Ein Korb für die Spanier: Max in doppelter Mission

Salzburgs Basketball-Ass Hopfgartner nimmt nach Studienabschluss Zusatzengagement ins Visier. Seine Zukunft in Klosterneuburg ist ungewiss.

Mit 27 Jahren befindet sich Max Hopfgartner gerade im besten Basketballer-Alter. Nach Stationen in den USA und Spanien spielte er in den letzten beiden Jahren als Profi für Klosterneuburg in Österreichs höchster Spielklasse. Zugleich absolvierte er den Bachelor in Erneuerbare Energien, schloss nun auch den Master in Finanzen ab. Und will das Erlernte auch in der Praxis umsetzen.

Weshalb er in Erwägung zieht, künftig semiprofessionell als Sportler tätig zu sein. „Ich bin am Überlegen, wie es weitergeht“, erklärt er. „Ich will nicht mehr nur Basketball spielen und suche mir einen Teilzeitjob, wo ich 20 Stunden arbeiten kann.“

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„Ich will nicht mehr nur Basketball spielen und suche mir einen Teilzeitjob, wo ich 20 Stunden arbeiten kann.“

Salzburgs Basketball-Ass Max Hopfgartner

Hopfgartner ist breit aufgestellt, würde gerne etwas machen, das seine beiden Studien vereint. „Die Finanzierung von Projekten mit erneuerbarer Energie wäre interessant“, grinst er.

Die Verantwortlichen von Klosterneuburg unterstützen ihn bei der Suche, halten ihm auch einen Platz im Team frei. Noch ist aber unklar, ob der 2,06-Meter-Hüne überhaupt bleibt. Es gibt mehrere interessierte Klubs, so auch aus Spanien. „Vor zwei Jahren hätte ich noch Burzelbäume geschlagen, als Profi dort spielen zu können. Mittlerweile ist das weniger vorstellbar.“

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Der Abbruch wegen Corona war sehr bitter, denn es wäre viel drin gewesen.

Max Hopfgartner über das Saisonaus

Abbruch „sehr bitter“
Hopfgartner ist zwar immer noch heiß auf Basketball und findet den vorzeitigen Saisonabbruch – Klosterneuburg war Tabellenführer – „sehr bitter, denn es wäre viel drin gewesen“.

Gleichzeitig stellt er aber die Weichen für die Zukunft. In der seine spanische Freundin Adriana eine große Rolle spielen soll. „Sie macht gerade ihr Doktorat, kommt dann zu mir nach Österreich.“

Christoph Nister
Christoph Nister
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