06.07.2020 08:31 |

Sechs Stars stehen

Nicht alle F1-Piloten schließen sich dem Knien an

Nicht alle Formel-1-Fahrer schlossen sich der Geste gegen Rassismus und Diskriminierung an: Charles Leclerc, Max Verstappen und weitere vier F1-Stars standen und wollen auf einer anderen Weise ihre Solidarität mit der Antirassismus-Bewegung ausdrücken.

Der Kampf gegen den Rassismus vereinte die Piloten wie kaum zuvor in der Geschichte der Formel 1. Sebastian Vettel kniete, gemeinsam mit Sergio Perez, George Russel und mit Alex Albon. Alle trugen schwarze T-Shirts mit der Aufschrift "End Racism“, außer Hamilton, der die ganze Aktion vor einige Wochen losgetreten hatte. Er zeigte die Botschaft „Black Lives Matter“ auf der Vorderseite seines Trikots. Hinten drauf stand "End Racism".

Max Verstappen, Charles Leclerc, Daniel Kvyat, Carlos Sainz, Kimi Raikkönen und Antonio Giovinazzi solidarisierten sich mit Hamilton, wollten aber nicht knien. Warum, legten sie auf twitter dar. Hamilton bedankte sich bei allen, die mit ihm auf die Knie gegangen waren. 

„Ich glaube, dass Fakten und das Verhalten im täglichen Leben wichtiger sind als formale Gesten, die in einigen Ländern möglicherweise als kontrovers angesehen werden könnten. Das bedeutet aber nicht, dass ich im Kampf gegen Rassismus weniger engagiert bin als andere“, sagte der Ferrari-Pilot. Während Verstappen wissen ließ: „Jeder hat das Recht, sich auf eine Weise auszudrücken, die ihm selbst am besten gefällt. Ich werde nicht niederknien, aber ich respektiere und unterstütze die persönliche Entscheidung eines jeden Fahrers.“

Das Knien bei der Hymne als Zeichen gegen Rassismus kommt als Symbol aus den Vereinigten Staaten und ist auch dort als Symbol nicht ganz unumstritten. 

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