30.06.2020 20:00 |

Urteil rechtskräftig

Syrer wollte sich und Arbeitsamt anzünden

Prozess zu gefährlicher Drohung am Dienstag im Landesgericht: Ein Syrer (30) wollte Mitte April beim Arbeitsmarktservice einen Antrag abgeben. Vor Ort wurde ihm mitgeteilt, dass kein Parteienverkehr mehr herrscht. Daraufhin rastete der Angeklagte aus.

„Ihr seid Mafia“, beschimpfte der syrische Familienvater zwei Mitarbeiter des AMS. Danach übergoss er seinen Kopf mit Benzin und drohte, sich und das Gebäude anzuzünden. „Ich habe Angst gehabt, er meint das ernst“, so Security Rupert Angerer, der sofort zwei Schritte zurück wich, als der Syrer mit dem Feuerzeug hantierte. Der zuvor unbescholtene Angeklagte wusste von all dem nichts mehr. „Ich war zurechnungsunfähig“, übersetzte die Dolmetscherin seine Aussage. Trotzdem bereute er die Tat zutiefst und will sein Leben nun in den Griff bekommen. Das Urteil ist rechtskräftig: Sieben Monate Freiheitsstrafe – davon sechs Monate bedingt.

Karina Langwieder
Karina Langwieder
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