28.06.2020 22:53 |

Kassenfinanzierung

ÖGK-Huss fordert 600 Mio. bis 1 Mrd. Coronahilfe

Der Vize-Obmann - und ab 1. Juli Obmann - der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Andreas Huss, meldet bei der Regierung einen Bedarf von 600 Millionen bis 1 Milliarde Euro an. So viel Geld werde der Krankenkasse am Ende des Jahres wegen der Coronapandemie fehlen, „das muss uns die Regierung ersetzen“, forderte er am Sonntag in der „ZiB2“ ein „Kassenfinanzierungspaket“.

Heuer gehen der ÖGK wegen der hohen Zahl an Arbeitslosen 400 Millionen Euro verloren. Dazu kommen noch rund 400 Millionen Euro für Corona-bedingte Stundungen von Beiträgen, von denen man nicht weiß, ob man sie je bekommen wird, schilderte Huss am Sonntagabend.

Ohne Zuschuss vom Bund könne man „die normale Versorgung“ der Versicherten nicht weiterführen, drängte er auf Corona-Hilfe auch für das Gesundheitssystem.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Samstag, 16. Oktober 2021
Wetter Symbol
(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)