Kepler Uni-Klinikum:

Unfallärzte wehren sich gegen die Unterbesetzung

Was ist im Kepler-Klinikum in Linz los? Am selben Tag, an dem der „Krone“ mitgeteilt wurde, man arbeite an Lösungen für Personalnöte, schickten die Unfallchirurgen einen neuen Hilferuf aus. Denn es drohe sich die Unterbesetzung zu verschlimmern!

Wir haben über den Alarmruf der KUK-Unfallchirurgen berichtet, die wegen Verschiebungen bei den Turnusärzten die Versorgung außerhalb der Kernarbeitszeit in Gefahr sehen. Dazu teilte die KUK-Führung der „Krone“ mit, dass Gespräche mit der Abteilung liefen und man zuversichtlich sei, eine gute Lösung zu finden.

Abzug von Ärzten
Bei den Unfallchirurgen ist aber eine offenbar gegenteilige Botschaft angekommen. Demnach plane der (noch) amtierende Ärztliche Direktor Ferdinand Waldenberger sogar den Abzug von Ärzten von der Abteilung Unfallchirurgie zugunsten der Notaufnahme.

„Unkenntnis oder Ignoranz“
Dieser Plan könne „nur in vollkommener Unkenntnis oder Ignoranz erfolgt sein“, wehren sich die Oberärzte der Unfallchirurgie: „Die Unterbesetzung mit Sekundarärzten zur Betreuung der stationären Patienten wird dadurch zusätzlich verschlimmert!“

 OÖ-Krone
OÖ-Krone
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Freitag, 29. Oktober 2021
Wetter Symbol
(Bild: Krone KREATIV)