Jugendteams in Sicht?

2. Liga: Spannender Brotjob, erlaubte Jugendsünden

Wiederaufnahme der Zweiten Liga ist und bleibt ein heikles Thema. Vernünftiger und fairer Wettbewerb hängt an einem seidenen Faden.

Bei den Titelaspiranten Ried und Klagenfurt überwiegt natürlich die Vorfreude auf den Re-Start der 2. Liga - der Rest (bis auf die einzige Gegenstimme Lafnitz) stimmte nur mit mulmigem Gefühl zu.

Viele Fragezeichen stünden noch im Raum. Abgesehen von den finanziellen Risiken, die trotz der zugesagten Unterstützung nur marginal reduziert werden. Dass die vielen Amateure von ihren Arbeitgebern eine Erlaubnis benötigen, ist Vorgabe. So arbeitet etwa Amstettens David Peham (im Bild oben), Nummer drei der Schützenliste, 30 Stunden wöchentlich in einer Bank. Wenn sein Direktor Bedenken hat, ist die Saisonfür ihn gelaufen . . .

25 Spieler müssen vor dem Auftakt genannt werden. Es reicht, wenn sie beim Verein gemeldetund älter als 15 sind. Die Klubs, für die es aufgrund des fehlenden Abstiegskampfes um nichts mehr geht, könnten also mit Jugendteams antreten. Wäre günstiger, aber sportlich wertlos.

Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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