05.05.2020 20:35 |

Engpässe in den USA

Fast-Food-Kette Wendy‘s leidet unter Burgermangel

Die Corona-Pandemie hat in den USA auch empfindliche Auswirkungen für Fleischliebhaber: Bei der Fastfood-Kette Wendy’s werden bereits die Burger knapp. Grund ist die angespannte Versorgungslage, wegen der es zu Engpässen kommt.

Viele Menschen machten ihrem Ärger über den Burgermangel bei der Fast-Food-Kette in sozialen Medien Luft. Trotz der dramatischen Situation aufgrund der Pandemie wollen viele offenbar nicht auf ihre Lieblingsspeise verzichten.

Aktie stürzte wegen Mangel an Rindfleisch-Produkten ab
Beinahe jede fünfte Filiale sei von den Engpässen betroffen - die Rindfleischburger waren in 18 Prozent der Restaurants restlos ausverkauft, berichtete ein Experte der Investmentbank Stephens. Das machte sich auch an der Börse bemerkbar: Die Aktien von Wendy’s rutschten zeitweise deutlich ins Minus.

Viele Fleischfabriken mussten wegen Infektionsgefahr schließen
Dass die US-Fleischindustrie unter Produktionsproblemen ächzt, ist kein Geheimnis. Fabriken großer Hersteller wie Smithfield oder Tyson Foods gelten in der Corona-Krise als Infektionsherde und mussten pandemiebedingt schließen. US-Präsident Donald Trump hat bereits das eigentlich für Kriegszeiten vorgesehene Gesetz „Defense Production Act“ angewandt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Die große Einzelhandelskette Costco gab am Montag bekannt, Einkäufe von Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch vorübergehend auf maximal drei Artikel pro Kunden zu begrenzen. Am Freitag hatte bereits der Supermarkt-Riese Kroger auf seiner Internetseite ein eingeschränktes Fleischsortiment eingeräumt. Dem Landwirtschaftsministerium zufolge sind auch die Fleischpreise im Großhandel schon kräftig angestiegen.

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