01.05.2020 19:00 |

Tennis & Golf starten

Nach Corona-Pause: Die Steirer sind wieder am Ball

Das Warten hat ein Ende: Auf den Golf- und Tennisplätzen des Landes herrschte am ersten Tag nach der Coronapause gleich Hochbetrieb. Die „Krone“ war dabei.

Den Duft des frischgemähten Rasens in der Nase, das „Aufteen“ des Balles am ersten Abschlag - ja, für die rund 15.000 Mitglieder in den 27 steirischen Golfklubs ist das Leben endlich wieder schöner.

Daran können auch die corona-bedingten Begleitmaßnahmen wie das Tragen von Schutzmasken im Klubbüro oder der omnipräsente „Babyelefant“ als gedanklicher Abstandsregler nichts ändern. Die Golfer strömen auf die steirischen Plätze. „In den nächsten drei Tagen ist in den Kernzeiten zwischen 7 Uhr und 16.30 Uhr alles voll“, lächelt Andreas Nagler, Manager des Grazer Golfclub Thalersee, beim „Krone“-Besuch.

Security auf Parkplätzen
Mehr als 300 Menschen schwingen so allein auf den beiden Thaler Kursen täglich den Golfschläger. „Nach sechs Wochen des Wartens ist die Erleichterung natürlich groß - da lacht das Golferherz“, ist der steirische Verbandspräsident Kurt Klein zufrieden. Auf einigen Anlagen hat man sogar Sicherheitspersonal engagiert, um dem Ansturm auf den Parkplätzen Herr zu werden - viel eingreifen mussten die Damen und Herren am Freitag aber nicht.

Aufschlag im Tennis
Auch für die Tennis-Begeisterten in der Steiermark war’s ein richtiger „Feiertag“ - denn die rote Asche unter den Füßen glühte wieder. Damit erhielt die gewaltige Tennis-Gemeinschaft in unserem Bundesland grünes Licht: Rund 25.000 Spielerinnen und Spieler sind in den 270 Vereinen als Mitglieder angemeldet.

Am Freitag wurde auf den über 1000 Tennisplätzen im Land eine kleine Lawine losgetreten. „Ausgebucht“, meldete Gerald Groicher vom TC Judendorf-Straßengel, wo von 8 bis 20 Uhr gespielt wurde. Vorbildlich: Die Sportler hielten sich brav an die neu ausgegebenen Corona-Regeln, kamen allesamt mit Masken ausgerüstet auf den Platz. „Anfangs, denn die Maßnahmen sind gelockert worden. Nur beim Gang auf die Toilette sind die Masken zu tragen“, so Groicher, der etwa 200 Leute auf der Anlage begrüßen durfte.

Meisterschaften ungewiss
Auch in Graz beim GAK ging es rund. „Endlich“, war Akademiechef Philipp Hochstrasser erleichtert. Insgesamt 38 Mannschaften, davon 13 Jugendteams, haben dort jetzt wieder eine Perspektive. Nachwuchshoffnung Morris Kipcak etwa genoss sichtlich erleichtert die ersten Trainerstunden nach der Corona-Zwangspause. Wie zum Beispiel auch Tennis-„Powerfrau“ Barbara Muhr am Grazer Center Court mit Stefan Pramberger.

Wie es mit Tennis-Meisterschaften ausschaut, steht aber in den Sternen. Einige Klubs planen für einen Start im Juli, andere zögern, wissen wegen der begleitenden Kosten nicht, ob sie überhaupt nennen sollen.

Marcus Stoimaier
Marcus Stoimaier
Georg Kallinger
Georg Kallinger
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