„Nicht leicht gemacht“

Nächtliche Jagd auf Stachelträger auf Wiener A23

Wien
15.04.2020 12:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Lebensrettung der tierischen Art in der Nacht auf Mittwoch in Wien: Ein kleiner Igel hatte sich auf die A23 verirrt - ein lebensgefährliches Unterfangen. Doch einfach machte es der Stachelträger seinen beiden Rettern von der Asfinag nicht, vielmehr mutierte der Einsatz zur Verfolgungsjagd.

Wie es den Igel auf die A23 verschlagen hatte, bleibt sein Geheimnis - fest steht aber, dass sich der stachelige Säuger einen gefährlichen Ort für seinen nächtlichen Streifzug ausgesucht hatte.

Einfangen als Herausforderung
Begreiflich machen konnten die beiden Traffic Manager Andreas Gartner und Christian Schleifer das dem Stachelträger allerdings nicht - das Einfangen wurde zur Herausforderung. „Leicht hat er es uns nicht gemacht, er ist immer zwischen Leitschienen und Autobahn herumgeirrt“, berichtete Schleifer.

Schlussendlich gelang es den tierlieben Rettern dann doch noch, den risikofreudigen Ausflügler zu fassen zu bekommen, allerdings nur mit dicken Handschuhen. Nach einer kurzen Erholungspause in einem Plastikkorb wurde der kleine Igel zu einem Waldrand bei Perchtoldsdorf gebracht und wieder ausgesetzt.

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