11.04.2020 07:30 |

grieche avlonitis

Verbleib von Sturms Abwehrchef völlig in Schwebe

Kurz vor dem Osterfest spricht Sturms Abwehrchef Anastasios Avlonitis mit der „Krone“ über ein sehr turbulentes Osterfest. Der Grieche, der mittlerweile 68 Spiele für die Grazer bestritten hat und dessen Vertrag Ende Mai ausläuft, plaudert über schwierige Corona-Zeiten in seiner Heimat Griechenland und über seine Zukunft in seiner Zweitheimat Graz.

Ostern - für Sturms Tasos Avlonitis ganz speziell. Der streng gläubige Grieche wird in Corona-Zeiten heuer aber auf eine harte Probe gestellt. Mit seiner Frau sitzt der knochenharte Verteidiger mit dem weichen Kern in Graz. Während seine Familie in Griechenland weilt, unter harten Corona-Auflagen leidet. „In Griechenland müssen die Leute, wenn sie rausgehen wollen, eine Nachricht schicken. Die wird geprüft, erst dann darfst du dein Haus verlassen. Und das nur einmal am Tag! Aber zum Glück sind alle gesund“, erzählt der 30-Jährige, der seine Liebsten dennoch gern besucht hätte. „Aber es ist uns gesagt worden, wir sollen in Österreich bleiben. Ich wäre gern gefahren. Denn wenn was passiert und wir ins Krankenhaus müssen, tu ich mir mit der Sprache in meiner Heimat leichter.“

„Kann sich Sturm das leisten?“
Leicht ist die Corona-Krise auch für gut bezahlte Fußballer nicht. Denn auch ihre berufliche Zukunft hängt in der Luft. Das bekam Avlonitis zuletzt selbst mit. Aus der „Krone“ erfuhr der Legionär, dass Sturm das an ihn gerichtete Angebot zur Vertragsverlängerung zurückzog. „Mit mir hat davor keiner geredet. Ich bin aber niemandem böse. Ich verstehe die Situation“, sagt Tasos, der sich aber seine Gedanken machen muss. „Mein Vertrag bei Sturm endet am 31. Mai. Auch wenn er bis zu einem möglichen Ende der Saison verlängert wird, ist die Frage, ob sich der Klub das leisten kann? Oder was, wenn ich ein Angebot aus Griechenland kriege? Wie kann ich in Graz bleiben, wenn ich nicht weiß, ob gespielt wird? Ich liebe Sturm, das ist der Verein, für den ich meine meisten Profispiele gemacht habe. Aber alles ist in Schwebe derzeit.“

Georg Kallinger
Georg Kallinger
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