Sturm auf Läden

Sicherheitsabstände gehen im Fest-Kaufrausch unter

Salzburg
11.04.2020 08:30
Beengte Gänge, Gedränge an den Kassen, die Jagd nach der letzten Rolle Klopapier – in den Handelsgeschäften spielen sich zur Osterzeit turbulente Szenen ab. Zeitweise mussten überfüllte Märkte sogar geschlossen werden. Die Angestellten fürchten um ihre Gesundheit und appellieren an die Vernunft der Kunden.

Vor Ostern noch schnell die letzten Besorgungen machen - das haben sich viele Salzburger gedacht und gerade die Non-Food-Regale der großen Märkte gestürmt. Ein Supermarkt in Salzburg-Lehen musste deswegen am Donnerstag sogar zweimal für rund 20 Minuten gesperrt werden.

Supermarkt musste vorübergehend gesperrt werden

Die Angestellten fürchten um ihre Gesundheit. „Die Kundenfrequenz ist diese Woche stärker als zur Weihnachtszeit“, berichtet Sonja Spitaler, Betriebsratsvorsitzende beim Interspar Lehen. Gerade am Vormittag seien die Märkte überfüllt. Vom vorgeschriebenen Ein-Meter-Abstand keine Spur.

 Michael Hofer, Handelssekretär der GPA-djp kritisiert die schwammigen Vorgaben des Bundes: „Unternehmen müssen die Kunden-Anzahl selbst festlegen. Das führt dazu, dass manche Filialen zusperren, während andere Märkte trotz Überfüllung weiter Kunden hineinlassen.“

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