Selbst produziert

Tarnfarben-Maske für die Verteidigungsministerin

Politik
03.04.2020 06:00

Auch das Bundesheer beginnt mit der Produktion von Masken. Künftig sollen bis zu 3000 Stück pro Tag produziert werden. Der Mund-Nasen-Schutz ist modisch in Camouflage gehalten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) trägt die erste Tarnfarben-Maske. Und auch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) trägt mittlerweile Maske.

Hergestellt werden die Masken für das Bundesheer in der Heeresbekleidungsanstalt in Brunn am Gebirge (NÖ). Ministerin Tanner betonte, der Schutz der Soldatinnen und Soldaten sowie Bediensteten „hat für mich oberste Priorität“: „Mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes können wir alle einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten.“

(Bild: HBF/Pusch)
(Bild: HBF/Pusch, krone.at-Grafik)

Für die Produktion der Masken wird ein Uniformstoff herangezogen, welcher aus einer Erprobungsphase stammt. Mit diesem Stoff ist eine Produktion von rund 130.000 Masken möglich. Produziert wird der Gesichtsschutz in einer Unisex-Größe und er ist bei 60 Grad waschbar.

„Zuwachsrate geht in gute Richtung“
Schönes Frühlingswetter und Osterferien - Innenminister Karl Nehammer im „Krone“-Gespräch über Hoffnungsschimmer, Gefahren und einen steinigen Weg. Auch er trägt mittlerweile eine Mund-Nasen-Maske.

„Krone“: In der Osterwoche ist Postkarten-Wetter angesagt. Aber die Bundesgärten und viele Parks bzw. Spielplätze sind geschlossen. Verstehen Sie den Drang der Menschen in kleinen Wohnungen ohne Balkon, nach draußen zu wollen?
Karl Nehammer: Ich verstehe das Bedürfnis, nach draußen zu gehen. Ich selbst lebe mit meiner Frau, den beiden Kindern und einer Hündin in einer Wohnung. Ich kann daher verstehen, dass man in die Natur hinaus möchte. Aber bitte halten Sie ausreichend Abstand und beschränken Sie den Aufenthalt im Freien auf kurze Zeiträume.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) mit Schutzmaske (Bild: BMI/ Karl Schober)
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) mit Schutzmaske

Sie sprechen von einer kleinen Gruppe „Lebensgefährder“. Sehen Sie eine aufkeimende Corona-Gefahr in den Osterferien?
Die Beschränkungen zeigen Wirkung - aber wir sind nicht über den Berg. Die Polizei musste bis Donnerstag 13.065 Personen anzeigen. Wenn ich von einer Geburtstagsfeier in Garagen auf engem Raum höre oder von einer Gartenparty, dann zweifle ich am Verantwortungsbewusstsein dieser Menschen.

18 Tage Ausnahmezustand im Land.Wie lange müssen wir das noch ertragen?
Die Zuwachsrate an Neuinfektionen entwickelt sich langsam in eine gute Richtung. Aber wir müssen den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen, und der ist leider steil und steinig …

Kronen Zeitung/krone.at

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