22.07.2010 13:56 |

Tod ins Auge gesehen

Arbeiter stürzt nach 30.000-Volt-Schlag sechs Meter ab

Gleich zweimal hintereinander hat ein 28-Jähriger aus dem oberösterreichischen Bezirk Wels-Land am Mittwoch dem Tod ins Auge gesehen - und überlebt. Der Arbeiter war in Sattledt beim Reinigen von Jalousien an einem Firmengebäude in eine 30.000-Volt-Leitung geraten und dann sechs Meter von der Arbeitsbühne zu Boden gestürzt.

Eine Kollege fand den Welser gegen 16 Uhr am Boden liegend. Er war zwar ansprechbar, stand aber unter Schock. So ist auch noch unklar, wie es zu dem Unfall kam, da sich der 28-Jährige nicht erinnern konnte. Der Korb der Arbeitsbühne befand sich in unmittelbarer Nähe zu einer 30.000-Volt-Leitung, die neben der Firma vorbeiführt.

Die Energie AG hatte kurz nach 15 Uhr eine Schwankung im 30.000-Volt-Netz und einen sogenannten "Erdschlusswischer" verzeichnet. Das lässt vermuten, dass der Arbeiter mit der Stromleitung in Kontakt gekommen war. Der Mann wurde ins Krankenhaus nach Wels gebracht. Sein Zustand ist noch kritisch, die ersten 24 Stunden sind nach einem solchen Stromschlag entscheidend.

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