21.02.2020 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Probleme bei Reaktivierung von Kundenkonto

In der Online-Welt kann man schon auch mal (fast) verzweifeln: Nachdem sein Kundenkonto bei einem Online-Händler gehackt wurde, hatte ein Wiener alle Mühe, seinen Account sperren zu lassen. Die Reaktivierung funktionierte dann, trotz mehrerer Versuche, aber nicht.

Kurz vor Weihnachten haben Betrüger das Amazon-Konto von Manuel Z. gehackt. Und dabei dessen hinterlegte E-Mail-Adresse sowie das Passwort geändert. Als dem Wiener das auffiel, versuchte er sofort, mit dem Online-Händler in Kontakt zu treten - was sich schwierig gestaltete. „Erst nach drei Chats mit dem Kundenservice wurde mein Konto gesperrt und die E-Mail-Adresse korrigiert, so dass das Unternehmen wieder Nachrichten an mich übermitteln konnte“, so der Leser.

In weiterer Folge versuchte Herr Z. die Reaktivierung seines Accounts zu erreichen - was auch kein leichtes Unterfangen war. Drei Anrufe bei der Kundenhotline und ein eingeschriebener Brief halfen nichts. „Das ärgert mich, denn ich zahle rund 70 Euro im Jahr dafür, dass ich Premium-Kunde bin. Nur kann ich Services wie z. B. Musik und Videos jetzt nicht nützen“, schrieb der Wiener hilfesuchend.

Amazon bedauerte Verzögerung
Erst als die Ombudsfrau sich des Falles annahm, kam Bewegung in die Sache. Auf Anfrage versprach Amazon, den Fall eingehend zu überprüfen - was letztendlich auch passierte. Gegenüber unserem Leser bedauerte man die Verzögerung bei der Freischaltung des Kundenkontos. Als Entschuldigung erhielt Herr Z.eine kleine Gutschrift.

 Ombudsfrau
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