19.02.2020 08:27 |

Scham nach Ehe-Aus

Affleck: „Bereue nichts mehr als meine Scheidung“

„Ich bereue nichts mehr in meinem Leben als meine Scheidung.“ In einem Interview mit der „New York Times“ hat Ben Affleck nun enthüllt, dass es seine Eheprobleme waren, die 2015 einen Rückfall in den Alkoholismus ausgelöst hatten: „Ich hatte mein Trinken lange Zeit im Griff. Doch als meine Ehe auseinandergefallen ist, habe ich wieder mehr getrunken. Und mein Alkoholkonsum hat dann natürlich noch mehr Eheprobleme ausgelöst.“

Je schlimmer seine Ehe wurde, je mehr trank Affleck. Es war seine regelrechte Abwärtsspirale, wie der Schauspieler jetzt zugab: „Menschen, die an Zwangsstörungen leiden, versuchen sich mithilfe von Essen, Alkohol, Sex, Zocken oder Shopping besser zu fühlen. Doch das Gegenteil ist der Fall und es macht dein Leben noch schlimmer. Du bist in einem schlimmen Kreislauf gefangen.“

2018 ließen sich der 47-Jährige und Ehefrau Jennifer Garner nach 13 Jahren scheiden. Sie haben das geteilte Sorgerecht für die Töchter Violet (14), Seraphina (11) und Sohn Samuel (7). Affleck ließ im Gespräch mit der Zeitung durchblicken, dass er bis heute unter der Scheidung leidet: „Ich schäme mich dafür und Scham ist toxisch. Es gibt keine positive Nebenwirkung davon. Es ist ein giftiges Gebräu aus niedrigem Selbstwertgefühl und Selbsthass.“

Er versuche aber, nicht zu sehr darüber nachzudenken: „Es ist nicht sehr gesund für mich, über meine Verfehlungen und Rückfälle zu signieren. Ich habe auf jeden Fall Fehler gemacht und bereue einiges. Aber ich muss einfach aufstehen, weiter nach vorne schauen und daraus lernen.“

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Ich habe auf jeden Fall Fehler gemacht und bereue einiges. Aber ich muss einfach aufstehen, weiter nach vorne schauen und daraus lernen

Ben Affleck

Als Suchtmensch versucht Affleck alle Dinge zu vermeiden, die einen Rückfall auslösen könnten. Weshalb er auch darauf verzichtete, noch einmal seine Rolle als Batman zu übernehmen. Es war nämlich die weltweiten PR-Tour für „Justice League“ 2017, die seiner Ehe endgültig den Rest gab - und ihn in die Entzugsklinik trieb: „Ich habe das neue Drehbuch zu Batman einem Bekannten gezeigt. Der meinte, dass ich mich zu Tode trinken werde, wenn ich das noch mal durchmachen würde.“

Unter einer Sucht leidet Affleck nach eigener Aussage nicht: Tattoos. Er besitzt zwar einige kleine, aber das riesige Tattoo eines Phönix auf seinem Rücken war nicht echt. Er wurde damit 2016 fotografiert und behauptete dann in einem Interview, es sei permanent in seinen Rücken geritzt worden. Eine Lüge, wie er jetzt zugibt: „Ich habe es gehasst, dass jemand mir heimlich aufgelauert und dieses Foto von mir geschossen hat. Es war ein Eindringen in meine Privatsphäre. Deshalb habe ich beschlossen, die Leute zu verarschen.“

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