Keinen Lohn bekommen

155.000 Euro für zwei Beschäftigte erkämpft

Mehr als 150.000 Euro erkämpfte die Arbeiterkammer OÖ für zwei Mühlviertler Angestellte. Von einem Tag auf den anderen wurde ihnen kein Gehalt mehr überwiesen. Auf Forderungen ging das Unternehmen nicht ein, selbst beim Gerichtsverfahren erschien niemand. Mittlerweile musste der Betrieb Insolvenz anmelden.

„Es ist erschreckend, dass Beschäftigte monate- oder jahrelang kein Geld erhalten“, sagt AK-Präsident Johann Kalliauer. Sonderzahlungen, offene Überstunden und Urlaubsabgeltung waren alles offene Beträge, die ein Mühlviertler einklagte. Von einem Tag auf den anderen überwies ihm der High-Tech-Betrieb kein Geld mehr. Nach einem halben Jahr ohne Lohn kündigte er und wandte sich an die AK.

Aus Insolvenzfond bezahlt
Doch selbst beim Gerichtsverfahren war kein Firmenvertreter anwesend - das Unternehmen meldete Konkurs an. Der Mühlviertler bekam 120.000 Euro über den Insolvenzfonds, ein Kollege 35.000 €.

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Dienstag, 11. August 2020
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