Um Kosten zu sparen

Arbeitslose versenkten nach Spritzfahrt Pkw im Inn

Der rätselhafte Fund eines Autos beim Kraftwerk Ranshofen in der oberösterreichischen Gemeinde Braunau am Inn ist geklärt. Zwei Arbeitslose aus Uttendorf (17 und 19) hatten den Pkw offenbar dort absichtlich versenkt, weil sie sich die Entsorgungskosten sparen wollten. Die beiden Verdächtigen sollen auch zahlreiche Diebstähle verübt haben.

Am 4. Februar sollen die Verdächtigen (sie besitzen beide keinen Führerschein) mit einem nicht zum Verkehr zugelassenen Pkw, auf dem gestohlene Kennzeichen montiert wurden, und einem in Aspach gestohlenen Anhänger in einem Firmenareal in Schwand Paletten zum Bau einer Fischerhütte gestohlen haben. Vor der Fahrt dröhnten sie sich mit Drogen zu. Als Arbeiter sie beim Diebstahl überraschten, ergriffen die jungen Männer die Flucht.

Mehrere Delikte
Ermittlungen ergaben, dass beide mehrfach Kennzeichen gestohlen und dann Spritzfahrten mit billig erworbenen Autos unternommen hatten. Einen ihrer Wagen versenkten sie im Inn, weil sie sich die Entsorgungskosten sparen wollten. In Braunau soll das Duo auch einen Unfall mit Fahrerflucht verursacht haben. Dem 19-Jährigen wird zusätzlich Einmietbetrug, dem 17-Jährigen Gelddiebstahl angelastet.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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