Falsche Handyverträge

Linzer wegen gewerbsmäßigen Betrugs festgenommen

Kostenlose Handyverträge versprach ein 20-jähriger Linzer seinen Kunden, dafür müsse er aber die Handys zuerst entsperren lassen. Die Opfer gaben ihre Handys, Namen und Kontodaten her. Das Telefon sahen sie aber nicht mehr, dafür wurden ihnen die monatlichen Tarifgebühren abgebucht. Jetzt sitzt der Linzer in der Justizanstalt Linz ein.

Am 12. Februar konnte ein 20-jähriger Linzer nach umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen wegen gewerbsmäßigen Betrugs von festgenommen werden. Der Linzer erzählte den Opfern, dass er bei einer Versicherungsfirma arbeitet und kostenlose Handyverträge ermöglichen kann. Die Opfer unterschrieben daraufhin, im Glauben die Firma des Beschuldigten würde die Kosten später übernehmen, einen Handyvertrag im eigenen Namen und gaben die eigene Kontonummer an.

Hanndys wurden einbezogen
Anschließend übergaben sie dem Beschuldigten die Handys, damit er diese zu seiner Firma zur Freischaltung schicken kann. Die Handys wurden nach der Tat vom Verdächtigen einbehalten und die Opfer blieben auf den monatlichen Vertragskosten sitzen. Von der Staatsanwaltschaft Linz wurden am 31. Jänner eine Festnahmeanordnung und eine Hausdursuchung verfügt. Bei der Vollziehung der Hausdursuchung wurde ein Polizeibeamter durch einen Zufallsfund auf mögliche weitere Opfer und Verträge aufmerksam. Ob es sich hierbei ebenfalls um Betrugshandlungen handelt wird noch erhoben. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels wurde der 20-Jährige in die Justizanstalt Linz eingeliefert.

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Freitag, 18. September 2020
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