Erhöhte Vorsicht!

Tiroler Polizei warnt vor dreisten Betrugsmaschen

Tirol
13.02.2020 08:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Vorsicht Abzocke! Nachdem es in den vergangenen Tagen und Wochen wieder vermehrt zu Betrügereien gekommen war, warnt die Tiroler Polizei einmal mehr vor Ganoven, die sich am Telefon als vermeintliche „Microsoft“-Mitarbeiter ausgeben und sich Zugriff auf Computer der Opfer verschaffen wollen. „Solche Anrufe unbedingt ignorieren, keinesfalls irgendwelche Programme installieren und nie sensible Daten preisgeben“, raten Experten. Derzeit auch in Tirol im Umlauf: dubiose SMS samt Link, der zu einer gefälschten „DHL“-Website führt. Dabei handelt es sich um eine fiese Abo-Falle!

Seit Monaten treiben sie in Tirol ihr Unwesen - und sie geben weiterhin nicht auf: Vermeintliche „Microsoft“-Mitarbeiter, die ihren auserwählten Opfern das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Erst am Wochenende wurde wieder ein Fall bekannt. Ein Unbekannter nahm telefonischen Kontakt zu einem 47-jährigen Tiroler auf und behauptete, dass sein Laptop Ziel eines Hacker-Angriffs geworden sei. Der Mann gewährte dem Täter schließlich Fernzugriff auf den Laptop. Außerdem erlangte der Ganove die Zugangsdaten fürs Online-Banking und Web-Shopping. Schaden: mehrere Tausend Euro.

Tipps der Polizei: Ignorieren Sie derartige Anrufe, beenden Sie Gespräche sofort. Geben Sie unter keinen Umstände Zugangsdaten für das Online-Banking bekannt. Anzeige erstatten!

Per SMS in die Abo-Falle
Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei noch vor einer weiteren Betrugsmasche. „Es werden gefälschte SMS von ,TrackInfo‘ mit einem Link zu einer gefälschten DHL-Webseite verschickt. Darin wird behauptet, dass ein Paket wegen zu hohen Gewichts nicht zugestellt werden kann und daher zwei Euro zu bezahlen seien“, schildern Experten von der Exekutive. Weiters wird die Eingabe der Kreditkartennummer auf der gefälschten Seite verlangt. Besonders dreist: Mit der Zahlungsbestätigung wird gleichzeitig (versteckt im Kleingedruckten) ein Abo für diverse Artikel abgeschlossen. In einigen Fällen seien sofort 70 Euro von der Kreditkarte abgebucht worden.

Tipps für den Ernstfall: Das Abo sofort stornieren, Kreditkartenanbieter kontaktieren und informieren.

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