12.07.2010 11:29 |

Bruchlandung

Hapag-Lloyd-Crash in Wien jährt sich zum zehnten Mal

Die Bruchlandung eines Airbus der deutschen Hapag-Lloyd am Flughafen Wien-Schwechat jährt sich heute, Montag, zum zehnten Mal. Der Zwischenfall am frühen Nachmittag des 12. Juli 2000 ereignete sich auf dem Rückflug von Griechenland nach Hannover, als der Maschine der Treibstoff ausging. 13 Personen wurden leicht verletzt.

Bei dem Airbus 310 hatte sich nachdem Start in Chania in West-Kreta ein Fahrwerk nicht einfahren lassen, wodurch das Flugzeug mehr Kerosin verbrauchte. Nach Angaben des Piloten hatte das Bordsystem falsche Treibstoffwerte angezeigt. Die Maschine erreichte im Gleitflug den Flughafen in Schwechat und setzte knapp vor der Rollbahn auf, wo sie in einer Wiese zum Stillstand kam.

Nach der glimpflichen Notlandung verließen die 142 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder die Maschine über Notrutschen - der Airbus war ein Totalschaden. Der Pilot wurde wegen des "gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr" zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

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