Urteil in Südkorea

Ronaldo spielte nicht: Fans erhalten Schadenersatz

Fußball International
04.02.2020 17:29
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach dem Nicht-Einsatz von Cristiano Ronaldo im Spiel gegen ein südkoreanisches Allstar-Team hat ein Gericht zwei Fans einen Schadenersatz zugesprochen. Die beiden hatten gegen die Marketing-Agentur geklagt, die für das Spiel zwischen Juventus Turin und einer Auswahlmannschaft der südkoreanischen K League im vergangenen Juli geworben hatte.

Laut der Nachrichtenagentur Yonhap hatten sie argumentiert, die Werbung für das Spiel habe einen Einsatz Ronaldos garantiert, was in ihren Augen aber Übertreibung und Betrug war. Demnach verurteilte das Gericht in Incheon die Marketing-Agentur zu einer Zahlung von je 371.000 Won (umgerechnet knapp 285 Euro).

Im Juli 2019 hatte der italienischen Rekordmeister aus Turin im mit 65.000 Fans ausverkauften World Cup Stadium in Seoul gespielt. Ronaldo nahm bei dem Freundschaftsspiel jedoch auf der Bank Platz und spielte nicht.

Yonhap zufolge hatte das viele Fans enttäuscht. Laut einem Bericht des südkoreanischen Fernsehsenders SBS hatte sich Juventus verpflichtet, dass Ronaldo mindestens 45 Minuten spielen und ein Fan-Treffen abhalten sollte. Beide Abmachungen seien nicht eingehalten worden.

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