15.01.2020 09:21 |

Schweigegeld geboten

Neugeborenes im Spital von Hunden totgebissen

In Indien ist ein Baby nur drei Stunden nach der Geburt in einem Krankenhaus von streunenden Hunden totgebissen worden. Die Tiere dürften durch ein offenes Fenster in das private Krankenhaus im nordindischen Bezirk Farrukhabad gelangt sein und machten sich dann über das allein liegende Kind her.

Das Neugeborene sei am ganzen Körper verletzt worden, sagte ein Ermittler. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung müsse jedoch noch die genaue Todesursache klären. Das Krankenhaus, das laut Behörden offenbar keine Betriebsgenehmigung hatte, wurde geschlossen. Mehrere Mitarbeiter der Klinik wurden wegen Totschlags angeklagt.

Familie belogen, dann Schweigegeld geboten
Vertreter des Krankenhauses erklärten der Familie nach deren Angaben zunächst, dass das Kind bereits tot geboren worden sei. Die Familie, die die Hunde allerdings im Operationssaal gehört hatte, hakte nach. Schließlich habe das Krankenhaus Schweigegeld angeboten, um mit einem blauen Auge davonzukommen.

Häufig Hunde in Spitälern
Berichte über in indischen Krankenhäusern streunende Hunde sind häufig. Vor allem in ländlichen Regionen sind die medizinischen Einrichtungen in schlechtem Zustand. In Indien leben mehr als 30 Millionen herrenlose Hunde, viele von ihnen haben Tollwut.

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