40-Kilometer-„Rennen“

Nach Verfolgungsjagd: „Autostopper ist gefahren“

40 Kilometer weit verfolgten bayrische Polizisten in der Nacht auf Dienstag einen Grazer (56), der den Ordnungshütern bei Pocking in Oberösterreich mit 200 km/h davongebraust war. Erst bei Ried konnte der Raser erwischt werden. Seine Ausrede: Angeblich saß ein Autostopper am Steuer.

Der Mercedes 270 CDI mit Wiener Kennzeichen fiel den bayrischen Polizisten um 23.28 Uhr auf. Als sie ihn stoppen wollten, schaltete der Lenker, ein Grazer (56), das Licht aus und blieb stehen. Als er merkte, dass sein Ablenkungsmanöver nicht fruchtete, gab der Steirer Gas und brauste mit 200 km/h durch den 60er-Bereich beim Grenzübergang Suben.

Die Bayern verfolgten ihn bis Ried im Innkreis. Dort fuhr der 56-Jährige ab, versteckte sich bei einem Wald und wurde dann von Polizisten der Autobahnpolizei Ried erwischt, als er erneut auf die A8 auffuhr.

„Habe Autostopper mitgenommen“
Bei der Einvernahme hatte der Grazer eine originelle Ausrede parat. Er habe einen Autostopper mitgenommen und diesen fahren lassen, weil er so müde gewesen sei. Dann sei er eingeschlafen und erst wieder aufgewacht, als der Stopper beim Wald anhielt, um sich zu erleichtern. Der Anhalter tauchte nicht mehr auf. Bei dem 56-Jährigen soll es sich um einen „Freeman“, also einen Staatsverweigerer, handeln.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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