04.12.2019 17:11 |

Schwere Vorwürfe

Mordkomplott: „Sie sollten ihn beseitigen!“

„Sie wollte, dass der Italiener wegen seiner Lebensversicherung beseitigt wird!“ - Das behauptet ein Zeuge. Vor zwölf Jahren hätte ihm der Erstangeklagte alles über den Mord erzählt. Er sei wütend gewesen, weil er seinen Anteil nicht bekommen hätte

Mord aus Habgier
Mit „sie“ ist jene Slowakin gemeint, die vor 18 Jahren eine Beziehung mit dem Italiener Gianmaria Vitali hatte. Jene Frau, die ihn laut Ankläger Daniel Weinberger „ausnahm wie eine Weihnachtsgans“. Und ihn dann, als er nichts mehr hatte, wegen seiner Lebensversicherung ermorden ließ.

Aufgerollt wurde alte Fall aufgrund der Aussagen eines Afghanen, mit dem der Erstangeklagte Miroslav D. (55) gut bekannt ist. 2004 soll der in einem Pub ausgepackt haben.

Aussage gegen Hafterleichterung
Von diesem Wissen wollte der Afghane profitieren, um 2016 eine Hafterleichterung zu bekommen, da er zwölf Jahre wegen eines Drogendelikts absitzen muss.

Demnach war der verliebte Italiener im Auftrag der Slowakin beseitigt worden. Deren Schwager - er ist genauso wie die Slowakin auf freiem Fuß, weil ihn die Behörden nicht ausliefern - und D. sollen das dann auch prompt erledigt haben.

Schwierige Zusammenarbeit mit den slowakischen Behörden
Dass der Fall überhaupt vor Gericht gelandet ist, ist den engagierten Ermittlungen steirischer Kriminalbeamten zu verdanken. Diese hatten nämlich trotz aller Prügel, die ihnen von scheinbar korrupten slowakischen Behörden zwischen die Beine geworfen wurden, nicht aufgegeben.

Am Freitag soll es ein Urteil geben.

Eva Stockner
Eva Stockner
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