19.11.2019 15:00 |

Internetinvestement

Pongauer (65) verlor 300.000 Euro

Ein Mann aus dem Pongau überwies über ein Jahr lang Geld an eine Firma im Internet. Die Firma gab an, mit Währungen zu handeln. Der 65-Jährige überwies mehrere hunderttausend Euro nach Großbritannien - machte nur Minusgeschäfte.

Eine Kontaktperson forderte den Pongauer immer wieder auf, mehr Geld zu investieren, lockte ihn mit vermeintlichen Geld-Ausschüttungen.

Insgesamt soll der Salzburger schließlich rund 300.000 Euro auf ein britisches Konto transferiert haben. Das scheint insofern paradox, da der Salzburger zunächst mit einem Betrag von nur 250 Euro in die Währungs- und Wertpapiergeschäfte einstieg.

Der 65-Jährige erhöhte sein Investment darauf sukzessive - beim zweiten Mal überwies er schon einen fünfstelligen Betrag, beim dritten Mal bereits 100.000 Euro. Auch als sich kein Gewinn einstellte, ließ er sich zu zwei weiteren Zahlungen überreden. Als der Mann der Aufforderung der Internetfirma einmal nicht nachkam, meldete sich der Chef seiner Kontaktperson bei ihm - und noch einmal floss Geld.

Wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag sagte, sei derzeit noch nicht ganz klar, ob tatsächlich eine Betrugshandlung vorliege oder der Pongauer das Geld einfach verspekuliert habe. „Die Ermittlungen dazu laufen. Jetzt müssen zuerst einmal alle Transaktionen nachvollzogen werden.“

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