16.11.2019 12:29 |

Rallye

Nur mehr 53 Kilometer trennen Neubauer vom Titel

Nach acht von 13 Wertungsprüfungen bei der W4-Rallye in Niederösterreich ist klar: Der Lungauer Hermann Neubauer kann auf dem Weg zu seinem zweiten Staatsmeistertitel wohl nur mehr vom Defektteufel gestoppt werden.

Die Vorentscheidung im Kampf um den Österreichischen Rallye-Staatsmeistertitel 2019 fiel im Zielbereich der sechsten Wertungsprüfung. Der zu diesem Zeitpunkt in Führung liegende Oberösterreicher Julian Wagner erreichte zwar als Etappenzweiter das Ziel, das Getriebe in seinem Skoda Fabia R5 hatte sich da allerdings bereits verabschiedet. Dem 24-jährigen Schützling von Rekord-Staatsmeister Mundl Baumschlager blieb nichts anderes übrig als seinen Bolide abzustellen.

Damit rückte der Lungauer Hermann Neubauer in seinem ZM Ford Fiesta R5 auf den zweiten Zwischenrang vor und es war klar: Um sich seinen zweiten Staatsmeistertitel nach 2016 zu holen, reicht dem 31-Jährigen und seinem Co-Piloten Bernhard Ettel ein achter Rang. Keine einfache Situation: „Eigentlich ist es schrecklich, wenn du weißt, dass du nur noch ins Ziel kommen musst. Ich weiß gar nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich sitze nur mehr im Auto, horche auf jedes Geräusch und fahre wie ein Apotheker. Das wird noch eine lange Rallye für mich“, erklärte Neubauer, der in Folge versuchte auto- und nervendschonend zu fahren. So konnte auch Altmeister Baumschlager bei seiner Comeback-Rallye auf der achten Wertungsprüfung am St. Michaeler vorbeiziehen und ihn auf Zwischenrang drei verdrängen.

Das heiße Finale der W4, in dem aktuell Simon Wagner (Skoda Fabia R5) die Nase klar vorne hat, startet um 13 Uhr. Fünf Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 53,3 Kilometern trennen Neubauer noch vom zweiten Titelgewinn. Es scheint angerichtet, nur: Ausscheiden ist für den Lungauer verboten.

Peter Weihs
Peter Weihs
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